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Donnerstag, Januar 22, 2026
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SmartThings Energy: So senkst Du mit Samsungs KI-System Deine Stromkosten

SmartThings Energy macht Stromfresser transparent und senkt Deine Energiekosten. Wir zeigen Dir, wie AI Energy Mode, Energy Dashboard und Solarintegration funktionieren.

Du nutzt bereits Samsung SmartThings oder überlegst, in das Ökosystem einzusteigen? Dann solltest Du unbedingt SmartThings Energy kennenlernen – Samsungs integrierte Lösung für intelligentes Energiemanagement. Seit der Deutschland-Einführung auf der IFA 2022 hat sich SmartThings Energy zum umfassendsten Smart-Home-Energiesystem entwickelt und erhielt als weltweit erstes System dieser Art die ENERGY STAR-Zertifizierung der US-amerikanischen Umweltbehörde EPA.

Falls Du noch nicht mit SmartThings vertraut bist, empfehlen wir Dir zunächst unseren ausführlichen Artikel zum SmartThings-Ökosystem, der Dir die Grundlagen, kompatible Geräte und den Aeotec Smart Home Hub erklärt. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie Du mit SmartThings Energy Deinen Energieverbrauch senkst. Der AI Energy Mode nutzt maschinelles Lernen zur Verbrauchsoptimierung, das Energy Dashboard macht Stromfresser transparent, und mit cleveren Automatisierungen sparst Du nachhaltig Energie – alles völlig kostenlos über die SmartThings-App.

Das SmartThings Energy Dashboard: Verbrauch auf einen Blick

Das Energy Dashboard in der SmartThings-App verwandelt Dein Smartphone in eine zentrale Energieschaltstelle. Nach der Einrichtung über den Tab „Life“ → „Energy“ kannst Du Deinen Strompreis hinterlegen und ein monatliches Verbrauchslimit festlegen. Das System prognostiziert daraufhin die voraussichtlichen Stromkosten und warnt bei drohender Überschreitung.

Die Visualisierung zeigt den Energieverbrauch in interaktiven Grafiken über verschiedene Zeiträume: täglich, wöchentlich, monatlich und im Jahresvergleich. Besonders praktisch ist die prozentuale Aufschlüsselung nach Einzelgeräten. So erkennst Du auf einen Blick, welche Geräte die größten Verbraucher in Deinem Haushalt sind. Peak-Zeiten werden ebenfalls identifiziert, sodass das System beispielsweise meldet: „Du hast am Mittwoch 32,4 Prozent mehr als deinen Durchschnitt verbraucht.“

SmartThings App Energy
In der Energy Ansicht kannst Du den Energieverbrauch Deiner SmartThings-Geräte nachvollziehen und dank AI Energy Modus anhand Deines Nutzungsverhaltens Stromkosten sparen.

Kompatibel sind nahezu alle Samsung-Haushaltsgeräte mit WLAN-Funktion: Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler, Kühl-Gefrierkombinationen, Family Hub Kühlschränke, WindFree Klimaanlagen und Saugroboter der Jet Bot-Serie. Bei Consumer Electronics funktionieren Samsung Smart TVs ab 2022, Smart Monitore und ausgewählte Soundbars mit integriertem SmartThings Hub.

Drittanbieter-Geräte lassen sich über Matter, Zigbee oder Z-Wave einbinden – darunter smarte Steckdosen mit Verbrauchsmessung, etwa von Eve, TP-Link Tapo oder Aqara. Push-Benachrichtigungen informieren Dich wahlweise um 8, 14 oder 20 Uhr über den Verbrauch der letzten 24 Stunden. Praktische Erinnerungen melden zudem, wenn Geräte eingeschaltet vergessen wurden oder ein Wasch- oder Trocknerprogramm beendet ist.

AI Energy Mode: Intelligente Optimierung durch maschinelles Lernen

Der AI Energy Mode ist das Herzstück von SmartThings Energy. Er nutzt maschinelles Lernen, um Nutzungsgewohnheiten zu erkennen und Geräteeinstellungen automatisch anzupassen. Die KI-Algorithmen analysieren Variablen wie Wäscheladungsgewicht, Abtauzyklen, Türöffnungen beim Kühlschrank und Raumtemperatur, um den Energieverbrauch zu minimieren. Das passiert vollautomatisch im Hintergrund.

Die Funktionsweise variiert je nach Gerätekategorie. Bei Waschmaschinen reduziert das System etwa die Wassertemperatur auf 20 bis 40 Grad Celsius und verlängert dafür die Programmdauer um 20 bis 30 Minuten. Die Ecobubble-Technologie sorgt dabei für effektive Kaltwaschwäsche. Bei Kühlschränken optimiert die KI die Kompressorgeschwindigkeit und passt Abtauzyklen intelligent an die Nutzungsmuster an. Fernseher werden automatisch gedimmt, wenn das Umgebungslicht abnimmt oder nach zwei Stunden keine Zuschauer erkannt werden.

Die im ETM Testmagazin 2023 gemessenen Einsparungen zeigen das Potenzial des Systems. Die Ergebnisse wurden allerdings unter speziellen Testbedingungen ermittelt wurden und können im Alltag variieren. Bei der Waschmaschine im AutoOptimal-Wash-Programm wurde so eine Reduktion um über 80 Prozent gemessen. Dabei handelt es sich allerdings um einen Extremwert bei einem sehr sparsamen Programm mit verlängerter Laufzeit. Realistischer sind die Einsparungen bei anderen Geräten: Der Trockner im Super-Speed-Modus sparte rund 32 Prozent ein, der Geschirrspüler im Auto-Programm etwa 34 Prozent. Selbst beim bereits effizienten Kühlschrank erreichte der AI Energy Mode noch circa 10 Prozent Ersparnis. Samsung TVs im Optimized Mode verbrauchen laut Tests rund 23 Prozent weniger Strom.

Dass diese Zahlen nicht nur Marketing sind, bestätigt eine unabhängige Verifizierung: Im Dezember 2024 wurden nach dem DUCD-Standard (Decarbonizing the Use-Phase of Connected Devices) dokumentierte Energieeinsparungen bei Samsung Waschmaschinen weltweit verifiziert. Die tatsächlichen Einsparungen hängen jedoch stark von Deinen individuellen Nutzungsgewohnheiten, den verwendeten Programmen und der Geräteausstattung ab.

Solarintegration mit SmartThings Energy: Photovoltaik intelligent nutzen

SmartThings Energy bietet native Integrationen für größere Solaranlagen durch Partnerschaften mit führenden Herstellern. SolarEdge ermöglicht seit 2023 die vollständige Einbindung von PV-Erzeugung und Batteriestatus ins SmartThings Energy Dashboard. Tesla Powerwall, Solar Inverter und Wall Connector liefern Echtzeitdaten zu Produktion, Speicherung und Verbrauch. Q Cells kooperiert mit Samsung für „Zero Energy Home“-Lösungen mit Solarmodulen und Energiespeichersystemen.

Für Besitzer:innen von Balkonkraftwerken mit gängigen Wechselrichtern sieht die Situation anders aus: Eine direkte SmartThings-Integration existiert nicht. Allerdings gibt es funktionierende Workarounds über Energiemessgeräte. Der Aeotec Home Energy Meter 8 erkennt automatisch, wenn die Solaranlage genügend Strom produziert, und kann SmartThings-Automatisierungen triggern. Mit Shelly PM Mini Gen 3 oder Shelly Pro 3EM am Wechselrichter-Ausgang lassen sich Daten erfassen und über Community-Treiber in SmartThings einbinden. Negative Leistungswerte zeigen dabei die Einspeisung an.

Konkrete Automatisierungsszenarien für Balkonkraftwerk-Nutzer:innen umfassen etwa:

  • Automatisches Starten der Waschmaschine bei ausreichender PV-Produktion
  • Aktivierung des Warmwasserboilers bei Solarüberschuss
  • Laden von E-Autos zur Eigenverbrauchsmaximierung
  • Einschalten von Entfeuchtern zur Nulleinspeisung.

Die Einschränkung bei SMA-Wechselrichtern solltest Du kennen: Die Cloud-to-Cloud-Verbindung aktualisiert Daten nur alle 90 Minuten. Das macht zeitkritische Automatisierungen deutlich schwieriger.

Praktische Energiespar-Routinen für den Alltag

SmartThings bietet verschiedene Automatisierungsmöglichkeiten, die Deinen Energieverbrauch ohne Komfortverlust senken. Der Away Mode schaltet dank Geofencing automatisch Geräte aus, wenn alle Bewohner:innen das Haus verlassen. Bleibt etwas versehentlich eingeschaltet, kannst Du einrichten, dass Du eine Nachricht bekommst. Auto Cycle Link passt das Trocknerprogramm automatisch an das vorherige Waschprogramm an, was Energie spart und die Wäschepflege verbessert.

Für die Heizungsoptimierung empfiehlt sich die Kombination mit Matter-kompatiblen smarten Thermostaten. Diese können per Geofencing die Temperatur absenken, wenn niemand zu Hause ist, und rechtzeitig vor der Rückkehr wieder aufheizen. Die Integration von Fenster-Sensoren stoppt die Heizung automatisch bei geöffnetem Fenster.

Das Carbon Emissions Tracking in Partnerschaft mit Electricity Maps zeigt Dir die aktuelle CO2-Intensität des Strommixes an und empfiehlt umweltfreundlichere Nutzungszeiten. So kannst Du energieintensive Geräte wie Waschmaschine oder Geschirrspüler gezielt dann laufen lassen, wenn der Strommix besonders grün ist.

SmartThings Energy einrichten: Diese Produkte brauchst Du

Um SmartThings Energy optimal zu nutzen, benötigst Du zunächst eine zentrale Steuereinheit. Bei tink findest Du den Aeotec Smart Home Hub und die neuere Generation Aeotec Smart Home Hub 2. Als offizielle SmartThings-Zentralen unterstützen die WLAN, Zigbee, Z-Wave (Nur die 1. Generation) und Matter. Ausführliche Informationen zu den Hubs, ihrer Einrichtung und Kapazität findest Du in unserem SmartThings-Hauptartikel.

Aeotec Smart Home Hub - Weiß
Unverb. Preisempf.: € 129,99 Du sparst: € 30,04 (-23%)  Preis: € 99,95 ZUM PRODUKT

Starter-Sets für den Einstieg in SmartThings Energy

Für den direkten Einstieg in SmartThings Energy empfehlen wir Dir eines dieser Sets:

Aeotec Starter Set mit Smart Home Hub 2 + Eve Energy Matter Steckdose: Dieses Set kombiniert die Hub-Zentrale mit einer Eve Energy Steckdose mit TÜV-zertifizierter Verbrauchsmessung. Ideal, um erste Verbrauchsdaten in SmartThings Energy zu sammeln und Stromfresser zu identifizieren.

Aeotec Starter Set mit Smart Home Hub 2 + Eve Thermo Matter: Perfekt für die Heizungsoptimierung – das Matter-Thermostat lässt sich direkt in SmartThings Energy einbinden und hilft Dir, Heizkosten zu senken.

SmartThings Starter Set - mit Aeotec Hub 2 + Eve Energy Matter - Steckdose mit Verbrauchsmessung
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SmartThings Starter Set - mit Smart Home Hub 2 + Eve Thermo Matter (5. Gen) - Heizkörperthermostat
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Ergänzende Komponenten für umfassendes Energie-Monitoring

Ergänze Dein SmartThings Energy System mit Sensoren und Messgeräten:

Fazit: Intelligentes Energiemanagement mit SmartThings Energy

SmartThings Energy hat sich als ausgereiftes Energiemanagement-System mit nachweisbarem Sparpotenzial etabliert. Das ETM Testmagazin vergab die Note „sehr gut“ und bescheinigte dem System intuitive Bedienung, übersichtliche Grafiken und echte Spareffekte. Die Kombination aus kostenloser App, Matter-Unterstützung für breite Gerätekompatibilität und dem AI Energy Mode mit maschinellem Lernen hebt SmartThings Energy von der Konkurrenz ab.

Deutsche Nutzer:innen sollten allerdings die regionalen Einschränkungen kennen: Die direkte Smart-Meter-Integration wie in Großbritannien fehlt. Auch Demand-Response-Programme und Cash-Rewards gibt es bisher nur in den USA. Die tiefgreifende Verbrauchsanalyse mit AI Energy Mode funktioniert primär mit Samsung-Geräten. Für Balkonkraftwerk-Besitzer:innen erfordert die SmartThings Energy Integration zusätzliche Energiemessgeräte als Brücke. Hier ist Home Assistant oft die flexiblere Alternative mit besserer lokaler Wechselrichter-Anbindung.

Wer bereits Samsung-Geräte besitzt oder die Anschaffung plant, erhält mit SmartThings Energy ein leistungsfähiges Werkzeug zur Energieoptimierung. Für gemischte Smart-Home-Umgebungen bieten die Matter-kompatiblen Produkte bei tink einen guten Einstiegspunkt, um schrittweise SmartThings Energy aufzubauen. Die tatsächlichen Einsparungen variieren je nach Geräteausstattung und Nutzungsverhalten. Wir empfehlen, mit einem Starter-Set zu beginnen und die Einsparungen über einige Wochen zu beobachten, bevor Du weitere Geräte integrierst.

Noch Fragen zum SmartThings-Ökosystem? In unserem ausführlichen SmartThings-Artikel erfährst Du alles über die Grundlagen, kompatible Geräte, den Aeotec Smart Home Hub und die Einrichtung Deines Systems. Dort findest Du auch einen detaillierten Vergleich mit anderen Smart-Home-Plattformen wie Google Home, Apple Home und Amazon Alexa.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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