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Donnerstag, September 3, 2026
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Sonos Beam Ultra im Test: Play und Move 2 werden zu Surround-Speakern

Sonos bringt mit der Beam Ultra eine komplett neu abgestimmte Soundbar und rüstet gleichzeitig die App mit einem cleveren Rear-Speaker-Feature auf. Wir haben beides ausprobiert und zeigen, was im Alltag wirklich überzeugt.

Sonos hat sein System runderneuert: Mit einem großen App-Update werden portable Lautsprecher zu waschechten Rear-Speakern, und mit der Beam Ultra kommt gleichzeitig die bislang aufwendigste kompakte Soundbar der Marke auf den Markt. Wir haben beides ausführlich getestet, vom ersten Setup bis zum vollen Dolby-Atmos-Soundcheck. In unserem Sonos Beam Ultra Test erfährst Du, ob sich das Upgrade lohnt und wie gut das neue Rear-Speaker-Feature im Alltag funktioniert.

Die Sonos App: neue Navigation, ein System für alles

Noch bevor die neue Soundbar überhaupt zur Sprache kommt, fällt im Test die runderneuerte App auf. Die Navigation wurde komplett überarbeitet und in drei Bereiche aufgeteilt: Im Home-Tab wählst Du Deine verknüpften Musikdienste aus und greifst direkt auf die jeweiligen Bibliotheken zu. Der System-Tab zeigt auf einen Blick alle verbundenen Lautsprecher und steuert Wiedergabe sowie Multiroom-Setup. Im Suche-Tab durchsuchst Du alle verknüpften Dienste gleichzeitig, ohne die App wechseln zu müssen.

Spotify, Tidal, Deezer, Amazon Music, YouTube Music, TuneIn und weitere Dienste lassen sich direkt einbinden. Wer keinen eigenen Streaming-Dienst hat, findet mit Sonos Radio eine Alternative: Die Basisversion ist kostenlos, für 7,99 Euro im Monat gibt es eine Premium-Variante mit HD-Audio, ohne Werbung, mit Skip-Funktion und größerer Senderauswahl.

Portable Lautsprecher als Rear-Speaker: die eigentliche Neuerung

Die größte Überraschung im Test ist nicht die neue Soundbar, sondern ein Feature, das jedem bestehenden Sonos-System zugutekommt: Sonos Play und Sonos Move 2 lassen sich ab sofort als Rear-Speaker in ein Heimkino-Setup einbinden, und zwar ohne festen Installationsort. Über die eingebauten Mikrofone erkennt das System, wenn ein Lautsprecher aus dem Wohnzimmer entfernt wird. Er taucht dann automatisch als separater Lautsprecher in der App auf, statt weiter als Rear-Speaker fest verdrahtet zu sein.

Im Test funktioniert das erstaunlich zuverlässig: Beim Hausparty-Szenario haben wir einen Sonos Play kurzerhand aus seiner Halterung genommen und in die Küche gestellt, dort per App zur Wiedergabe hinzugeschaltet, fertig. Zurück im Wohnzimmer erkennt das System die Rückkehr automatisch und wechselt wieder in den Surround-Modus. Kein manuelles Umstellen, keine Wartezeit.

Sonos Beam Ultra im Test: Design und Technik

Bei der Beam Ultra selbst bleibt die Form vertraut, in der Breite ist sie jedoch rund 10 Zentimeter gewachsen. Auffällig ist außerdem die perforierte Oberseite, die auf zwei zusätzliche, nach oben gerichtete Lautsprecher hinweist. Diese dienen als Höhenkanäle für Dolby-Atmos-Formate und sind der Hauptgrund, warum die Beam Ultra im Test deutlich voller klingt als ihre Vorgänger.

Sonos Beam Ultra Innenleben
Ein Hochtöner nach vorne, je zwei zur Seite und nach oben und ganze vier Tieftöner geben der Beam Ultra einen völlig neuen Klang.

Insgesamt wächst die Treiberzahl von 5 bei der Beam Gen 2 auf 9 bei der Beam Ultra: ein Mitteltöner nach vorne, je zwei seitlich und nach oben sowie vier Tieftöner. Laut Sonos entspricht die Beam Ultra damit allein schon einem 7.1.2-Dolby-Atmos-System. Im Sortiment reiht sie sich zwischen der einfachen Ray, der bisherigen Beam Gen 2 und der großen Arc Ultra ein. Praktisch im Alltag: Die Lautstärke steuerst Du weiterhin über die Fernbedienung Deines Fernsehers, und über einen zusätzlichen USB-C-Anschluss lassen sich mit passendem Adapter auch Plattenspieler, AV-Receiver oder Konsolen anschließen.

Klang im Test: voller Raumklang auch ohne Subwoofer

Der Bass der Beam Ultra reicht im Test für kleinere und mittlere Wohnzimmer vollkommen aus. Ein zusätzlicher Subwoofer dient hier vor allem dazu, die Soundbar zu entlasten, damit sie sich stärker auf Mitten und Höhen konzentrieren kann und so ein noch volleres Klangbild entsteht. Kombiniert mit zwei Sonos Play als Rear-Speaker liefert das Setup einen Raumklang, der sich kaum vor fest installierten Surround-Lösungen verstecken muss, mit dem Vorteil, dass die Rear-Speaker jederzeit für Multiroom oder unterwegs abgezogen werden können. Wer mehr Wumms möchte, greift statt zu Play zu zwei Sonos Move 2 als Rear-Speaker und bekommt dieselbe Flexibilität mit mehr Leistung.

Sonos Play - Weiß
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Modular wachsen: vom Einstieg zum Heimkino-Setup

Ein zentraler Vorteil im Test bleibt die Modularität des Systems. Alle Sonos-Lautsprecher laufen übers WLAN und benötigen lediglich ein Stromkabel, wodurch Du sie frei im Raum platzieren kannst. Das macht auch den Einstieg günstiger: Du kannst zunächst nur mit der Soundbar starten und später Rear-Speaker sowie einen Subwoofer ergänzen. Jede Komponente lässt sich zudem einzeln aufrüsten, etwa indem zwei Era 300 die Era 100 ersetzen oder ein zweiter Subwoofer für ein noch größeres Setup dazukommt. Mehr zu den verschiedenen Ausbaustufen findest Du in unserem Vergleich der besten Sonos Heimkino Sets.

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Für wen lohnt sich das Upgrade? Unsere Produktempfehlungen

Wer noch mit dem Fernseherton lebt oder eine ältere, einfache Soundbar besitzt, bekommt mit der Beam Ultra einen spürbaren Sprung bei Klangqualität und echtem Atmos-Sound. Besitzt Du bereits eine Beam Gen 2 und bist mit dem Klang zufrieden, ist das App-Update mit dem neuen Rear-Speaker-Feature vermutlich der spannendere Teil, denn dafür brauchst Du keine neue Soundbar, sondern lediglich einen oder zwei portable Sonos-Lautsprecher. Wer ohnehin schon einen Sonos Move 2 besitzt, den wir in unserer Vorstellung des Sonos Move 2 genauer unter die Lupe genommen haben, kann das Feature sofort ausprobieren.

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Konkrete Preis- und Verfügbarkeitsdetails zu Beam Ultra und der parallel gestarteten Ace Ultra findest Du in unserem Launch-Artikel zu Beam Ultra und Ace Ultra. Alle Komponenten aus diesem Test, von der Beam Ultra über Sonos Play bis zu Sonos Move 2, kannst Du ab sofort im tink Shop vorbestellen beziehungsweise kaufen.

Fazit

Die Sonos Beam Ultra überzeugt im Test mit spürbar volumigerem, echtem Atmos-Klang und bleibt dabei so einfach zu bedienen wie ihre Vorgänger. Noch wichtiger für Bestandskunden ist aber das App-Update: Dass sich portable Lautsprecher jetzt nahtlos zwischen Rear-Speaker-Rolle und Multiroom-Einsatz umschalten, macht das gesamte Sonos-System spürbar flexibler, ganz ohne neue Hardware. Wer den Umstieg aufs Heimkino plant, sollte sich die Beam Ultra genauer ansehen. Ein ausführliches Vergleichsvideo mit Arc Ultra und Beam Gen 2 folgt bei uns in Kürze.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink. Seit 2025 leitet er die Redaktion des tink Blogs und 2026 hat er die Leitung des Video- und Social Media-Teams übernommen. Im Smart Home setzt er auf die Sprachsteuerung mit Google Gemini sowie auf die smarten Geräte von tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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