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Apple Fitnesstracker ohne Display: Apples Antwort auf Whoop ist in Arbeit

Apple testet Prototypen eines Fitnesstrackers ohne Display, ähnlich wie Whoop. Gleichzeitig liegt ein anderes Projekt auf Eis: der KI-Anhänger mit Kamera und Mikrofon.

Kurz nach dem Release der Apple Watch Series 12 wird bekannt, dass Apple noch an etwas ganz anderem arbeitet: einem Apple Fitnesstracker ohne Display. Gleichzeitig liegt ein völlig anderes Wearable-Projekt offenbar auf Eis.

Was Apple mit dem Fitnesstracker ohne Display plant

Laut Bloomberg-Journalist Mark Gurman prüft Apple schon seit einigen Monaten einen Activity Tracker, der sich ganz auf Gesundheitsdaten konzentriert. Kein Display, keine Benachrichtigungen, keine Apps. Die aktuellen Prototypen bestehen aus einem Stoffarmband mit Sensormodul. Das misst Herzfrequenz und weitere Werte, ähnlich wie es die Apple Watch heute schon tut. Ob das Produkt jemals erscheint, hat Apple noch nicht entschieden. Erste Hinweise auf einen solchen Tracker gab es bereits in unseren Apple Watch Gerüchten für 2027.

Das passt zu einem Trend, der sich schon in der aktuellen Apple Watch und der Health-App abzeichnet. Dazu gehören etwa eine präzisere Herzfrequenzmessung und eine Schätzung Deines biologischen Alters. Das sind Funktionen, die nah an dem liegen, was Whoop und Oura schon länger anbieten. Außerdem bereitet Apple eine durch Apple Intelligence erweiterte Health-App vor, mit Tabs für Erkenntnisse, persönliches Coaching und einen täglichen „Readiness“-Score. Ein Tracker ohne Display würde vor allem Daten für genau diese Art von KI-gestütztem Coaching liefern, ohne dass ein Bildschirm um Deine Aufmerksamkeit buhlt.

Wer bei Apple hinter dem Projekt steht

Das Projekt hat Rückhalt ganz oben im Unternehmen. Eddy Cue, der inzwischen auch Apples Gesundheitsteams leitet, und Tim Cook stehen der Idee positiv gegenüber. Cue soll sich gezielt dafür einsetzen, dass Apples Gesundheitsteam Funktionen von Konkurrenten mit schlichterer Oberfläche übernimmt. Gemeint sind Anbieter, die sich allein auf Fitness und Gesundheit konzentrieren statt auf den breiten Funktionsumfang einer Apple Watch.

Interessantes Detail: Mitglieder von Apples Vision-Hardwareteam arbeiten an der frühen Entwicklung des Trackers mit. Dieses Team hat zuvor die Vision Pro entwickelt. Dasselbe Team arbeitet auch an Apples ersten Smart Glasses und an AirPods mit Kameras, beide für 2027 geplant. Mehr zu den AirPods-Plänen liest Du in unserem Artikel Apple-Leak 2026: AirPods mit Kamera und das faltbare iPhone kommen.

Warum jetzt? Die Konkurrenz ist groß

Der Markt für Fitnesstracker ohne Display wächst schnell. Whoop ist inzwischen rund 10 Milliarden Dollar wert und denkt selbst über einen Börsengang nach. Oura hat im September einen Antrag auf Börsennotierung eingereicht. Garmin bietet schon länger Armbänder ohne Display an. Und Google ist dieses Jahr mit dem Fitbit Air selbst eingestiegen: keine Benachrichtigungen, dafür KI-Coaching. Für Apple ist das also kein leeres Marktsegment mehr, sondern eine Kategorie, in der bereits mehrere etablierte und schnell wachsende Namen unterwegs sind.

Und was ist mit dem KI-Anhänger?

Dem Fortschritt steht eine andere Nachricht gegenüber: Das Projekt für einen KI-Anhänger mit Kamera liegt vorerst auf Eis. Das Gerät, ungefähr so groß wie ein AirTag, sollte als Kette um den Hals oder als Clip an der Kleidung getragen werden. Mit eingebauter Kamera und Mikrofon sollte eine KI-Version von Siri so Deine Umgebung sehen und hören können.

Auch dieses Projekt befand sich noch in einer frühen Entwicklungsphase. Warum es pausiert wurde, hat Apple nicht gesagt. Der Zeitpunkt fällt aber mit dem wachsenden Fokus auf andere Wearables zusammen: den Fitnesstracker, Smart Glasses und AirPods mit Kameras. Da im selben Vision-Team nur eine begrenzte Zahl an Entwicklern arbeitet, liegt es nahe, dass sich die Prioritäten verschoben haben. Bestätigt hat Apple das allerdings nicht.

Wann wissen wir mehr?

Nicht so bald. Selbst wenn Apple den Tracker ohne Display weiterverfolgt, wird ein Release nicht vor 2028 erwartet. Vorerst bleibt es bei Prototypen und internen Diskussionen.

Was Du heute schon tun kannst

Du willst schon jetzt erleben, was ein Fitnesstracker ohne Display bringt, ohne auf Apple zu warten? Der Fitbit Air ist bereits erhältlich. Wer lieber eine klassische Uhr am Handgelenk trägt, findet in den Hybrid-Smartwatches von Withings eine dezente Alternative mit umfassendem Gesundheitstracking. Und falls Dich die andere Seite von Apples Wearable-Plänen interessiert: Unser AirPods-Artikel erklärt, was Apple dort genau vorhat.

Das komplette Angebot an Wearables und Gesundheitstrackern findest Du im tink Shop.

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Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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