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Homey stellt das HomeKit-Experiment ein: Das ist Deine Alternative

Homey beendet das HomeKit-Experiment, mit dem sich Geräte über Apple Home steuern ließen – spätestens im März 2027 ist Schluss. Die offizielle Alternative, die Matter Bridge-App, hat in der Praxis noch einige Kinderkrankheiten.

Ein Firmware-Update, das auf den ersten Blick nur eine simple Zeile im Changelog ist, kann für manche Homey-Nutzer zur echten Deadline werden. Wer seine Homey-Geräte über Apple Home bedient, hat seit Kurzem genau so eine: Das HomeKit-Experiment, jahrelang die informelle Brücke zwischen beiden Welten, wird eingestellt.

Homey und HomeKit: Was sich genau ändert

Ab Firmware 13.5.1, verfügbar für den Homey Pro und den Homey Self-Hosted Server, lässt sich das HomeKit-Experiment nicht mehr erneut aktivieren, sobald es einmal ausgeschaltet ist. Hast Du es bereits aktiv, funktioniert es vorerst weiter, aber nicht für immer: Athom, das Unternehmen hinter Homey, entfernt die Funktion spätestens im März 2027 komplett von der Plattform, auch für alle, die sie schon länger nutzen. Einmal deaktiviert, gibt es keinen Weg zurück.

Als offiziellen Ersatz nennt Athom die Matter Bridge-App. Sie ermöglicht es Homey, angelernte Geräte über das Matter-Protokoll für Apple Home, Google Home oder andere Matter-Plattformen bereitzustellen, ohne dass Homey die Kontrolle über diese Geräte verliert.

Warum jetzt und warum Matter

Als das HomeKit-Experiment eingeführt wurde, gab es schlicht keinen offiziellen Weg, Homey und Apple Home miteinander sprechen zu lassen. Matter hat sich inzwischen genau zu diesem offiziellen, plattformübergreifenden Standard entwickelt, und damit ist die Notlösung von damals überflüssig geworden. Athom folgt damit einem Muster, das Du bei mehreren Herstellern siehst: Eigene, experimentelle Anbindungen weichen Matter, auch wenn es in der Praxis noch nicht überall rund läuft. Wir haben bereits darüber berichtet, wo Matter selbst noch Kinderkrankheiten zeigt, und genau diese tauchen auch hier auf.

Die Matter Bridge ist noch kein perfekter Ersatz

Im Homey Community Forum berichten Nutzer, die bereits umgestiegen sind, von zwei wiederkehrenden Problemen. Erstens: Wenn die Matter Bridge nicht auf einmal die komplette Geräteliste an Apple Home übergibt, behandelt iOS die „fehlenden“ Geräte wie neue und verschiebt sie automatisch in den Standardraum statt in den Raum, den Du selbst festgelegt hattest. Zweitens: Bei einigen Hue-Lampen stimmt die Farbe nicht ganz mit Deiner Einstellung überein, so wird aus Lila in der Praxis manchmal Blau. Mit dem alten HomeKit-Experiment traten diese Probleme nicht auf.

Das heißt nicht, dass Du besser bis März 2027 warten solltest. Es heißt vor allem, dass Du den Umstieg nicht erst am letzten Tag machen willst. Aktiviere die Matter Bridge-App parallel zu Deinem bestehenden HomeKit-Experiment, prüfe, ob Deine Räume und Szenen sauber übernommen werden, und schalte das Experiment erst endgültig ab, wenn Du sicher bist, dass alles passt.

Was Du dafür brauchst, ist überschaubar: einen Homey Pro oder eine Homey Bridge, dazu einen Homey Pro mini oder Self-Hosted Server, und natürlich Deine Geräte, die bereits in Homey eingerichtet sind. Ab dort übernimmt die Matter Bridge-App die Übersetzung zu Apple Home.

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Willst Du den Umstieg schon jetzt reibungslos gestalten, zählt jedes HomeKit-Zubehör doppelt, das nativ mit Apple Home zusammenarbeitet, ganz ohne Bridge dazwischen. Unsere Übersicht Apple HomeKit-kompatibler Produkte zeigt Dir, was alles dazugehört.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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