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Dienstag, September 29, 2026
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Google Assistant durch Gemini ersetzt: Das ändert sich jetzt auf Deinem Handy

Konntest Du bisher noch zum klassischen Google Assistant zurückwechseln? Diese Option ist jetzt verschwunden, und auf Deinem Handy bleibt nur noch Gemini.

Google hat die letzte Rückfalloption zum Google Assistant aus der Google-App entfernt. In Version 17.60 (stable) und 17.62 (Beta) taucht die Auswahl „Zu Google Assistant wechseln“ in den Einstellungen nicht mehr auf. Hältst Du die Ein-/Aus-Taste Deines Handys gedrückt oder wischst aus einer Bildschirmecke, startet ab jetzt immer Gemini. Damit ist der Google Assistant durch Gemini ersetzt, ein Wechsel, der schon Anfang September begonnen hat. Was das für Dein Google-Home-Setup bedeutet, erfährst Du weiter unten.

Google Assistant durch Gemini ersetzt: So kam es dazu

Der Schritt kam nicht aus heiterem Himmel, hat aber länger gedauert als geplant. Google wollte den Assistant ursprünglich schon Ende 2025 abschalten, verschob das aber, weil Gemini damals einfache Alltagsbefehle noch nicht zuverlässig verstand. Anfang August dieses Jahres nannte Google dann doch ein festes Datum: Ab dem 4. September sollte der Zugang zum klassischen Assistant schrittweise entfallen. Die Umstellung hat einige Wochen gedauert, und mit dem Wegfall der manuellen Rückfalloption ist der Wechsel für die meisten Nutzer nun abgeschlossen.

Die Änderung gilt für Smartphones, Tablets, Wear-OS-Smartwatches, gekoppelte Kopf- und Ohrhörer sowie für Android Auto, sobald es über ein gekoppeltes Handy projiziert wird. Autos mit Google ab Werk behalten den Assistant vorerst. Auch Google TV und, für die Leser dieses Blogs wichtiger, Google-Home-Lautsprecher und Smart Displays sind von diesem Update ausgenommen. Für sie gilt ein eigener Zeitplan.

Was bedeutet das für die Steuerung Deines Smart Homes?

Hast Du zu Hause einen Google-Home-Lautsprecher oder ein Nest-Display stehen? Dann musst Du vorerst nichts tun. Gemini for Home, der Nachfolger des Assistant auf diesen Geräten, ist dort weiterhin eine freiwillige Early-Access-Funktion und kein Pflichtwechsel wie auf dem Handy. Wie sich die neue, Gemini-basierte Box im Alltag schlägt, haben wir bereits getestet.

Anders sieht es aus, wenn Du Lampen, Thermostate oder Steckdosen mit dem Handy steuerst. Diese Befehle liefen bisher über den Google Assistant und laufen jetzt über die Google-Home-Erweiterung in der Gemini-App. Sie steuert inzwischen Licht, Schalter, Thermostate, Steckdosen, Vorhänge und Mediengeräte, auch solche, die per Matter gekoppelt sind. Bei sensiblen Themen wie Schlössern, Kameras und Garagentoren leitet Gemini Dich aus Sicherheitsgründen weiterhin in die Google-Home-App selbst weiter.

Nicht jeder ist sofort überzeugt. Der klassische Assistant führte einen festen Befehl in Bruchteilen einer Sekunde aus. Gemini muss als Sprachmodell Deinen Satz erst interpretieren, bevor es eine Lampe ein- oder ausschaltet. Das fühlt sich bei einfachen Aufgaben manchmal spürbar langsamer an, und in Kommentaren zur Meldung wünschen sich viele für solche schnellen Handgriffe den alten Assistant zurück. Google arbeitet an der Geschwindigkeit, vorerst musst Du damit aber leben.

Was Du selbst prüfen kannst

  1. Öffne die Gemini-App und tippe oben rechts auf Dein Profilbild, dann auf „Erweiterungen“.
  2. Kontrolliere unter „Gerätesteuerung“, ob Google Home aktiviert und mit Deinem Konto verbunden ist.
  3. Teste einen einfachen Befehl wie „Schalte die Lampen im Wohnzimmer ein“, um zu sehen, ob die Verbindung funktioniert.

Willst Du etwas mit Schlössern, Kameras oder dem Garagentor machen, öffnest Du am besten gleich die Google-Home-App, Gemini schickt Dich ohnehin dorthin. Fühlt sich alles etwas langsamer an als früher? Das ist vorerst normal bei komplexerer Sprachverarbeitung und kein Fehler auf Deiner Seite.

Noch nicht ganz sicher, was Gemini anders macht als der alte Assistant? Das haben wir ausführlicher in unserem Beitrag zur neuen Google-Home-App mit Gemini erklärt.

Welche Stimme Du auch zum Einschalten nutzt: Deine smarten Lampen sollten einfach funktionieren. Wenn Du Geräte wählst, die mit mehreren Systemen zusammenarbeiten, hängt Dein Wohnzimmer nicht davon ab, wie gut ein einzelner KI-Assistent einen simplen Befehl versteht.

Möchtest Du nicht davon abhängig sein, wie gut Gemini einen Lichtbefehl versteht? Dann wirf einen Blick auf smarte Leuchtmittel bei tink und richte sie so ein, dass sie immer zuverlässig funktionieren.

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Joshua
Joshua
Joshua verstärkt das tink-Team seit Juli 2025. Er verbindet jahrelange Schreiberfahrung mit einer großen Leidenschaft für technologische Innovationen. Privat nutzt er begeistert Govee für stimmungsvolle Beleuchtung, und auch die smarten Lautsprecher von JBL haben einen festen Platz bei ihm. Er ist immer auf der Suche nach dem nächsten Upgrade für sein Smart Home und experimentiert derzeit ausgiebig mit Philips Hue und Soundcore.

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