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HomePod mini 2 vs HomePod mini: alle Unterschiede und wer upgraden sollte

Der Sensor für Temperatur und Luftfeuchtigkeit steckt schon in Deinem alten HomePod mini. Das bringt der mini 2 wirklich neu mit und für wen sich das Upgrade lohnt.

Ein HomePod mini im Wohnzimmer ist so ein Gerät, über das Du nie nachdenkst, und genau das ist das Kompliment. Er startet die Musik, schaltet das Licht und hält als Hub die Routinen in Apple Home am Laufen. Seit es einen Nachfolger gibt, kommt immer dieselbe Frage: Muss der alte mini raus? Dieser Überblick zu HomePod mini 2 vs HomePod mini bringt alle Unterschiede auf den Tisch. Mehr Hintergründe zum Ökosystem gibt es im Bereich Apple Home.

Der neue Lautsprecher von Apple bekommt schnellere Verbindungen, Sound Glow, einen Platz als Standard-Lautsprecher am Mac und Surround-Unterstützung mit dem neuen Apple TV 4K. Was in vielen Berichten falsch ankommt: Der Sensor für Temperatur und Luftfeuchtigkeit ist keine Neuheit, denn den hat der alte mini schon seit Jahren. Ob sich ein Upgrade lohnt, hängt also davon ab, was Du mit Deinem Lautsprecher machst.

Der HomePod mini 2 im Überblick

Apple baut den HomePod mini 2 auf eine neue Funkbasis: Wi-Fi 6E, Bluetooth 6, Thread und Ultrabreitband für die Übergabe von Musik zwischen iPhone und Lautsprecher. Über Thread bindet ein Thread Border Router Sensoren und Schlösser ins Heimnetz ein. Das Gehäuse bleibt gleich groß, 84,3 mal 97,9 Millimeter, und mit 335 Gramm ist er etwas leichter als der erste mini mit 345 Gramm. Es gibt fünf Farben: Weiß, Rosa, Grün, Blau und Mitternacht. Vorbestellen geht bereits, im Handel liegt er laut Apple ab dem 30. Oktober.

HomePod mini 2 vs HomePod mini: der neue mini 2 in den Farben Grün, Rosa und Blau

Temperatur und Luftfeuchtigkeit: Das konnte Dein alter mini schon

Apple hat den Sensor für Temperatur und Luftfeuchtigkeit 2023 mit der Softwareversion 16.3 aktiviert. Wer einen HomePod mini von 2020 oder später hat, dessen Lautsprecher misst bereits in der Home-App mit. Beim mini 2 funktioniert er genauso, deshalb ist der Sensor kein Grund zum Upgrade.

HomePod mini als Hub für Lampen, Schloss, TV, Kamera und Thermostat in der Home-App

Der Komfort steckt im Auslöser. Hängt bei Dir die Wäsche zum Trocknen oder wird eine Stunde gekocht, steigt die Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer, und niemand will das von Hand im Blick behalten. In der Home-App entsteht eine Automation mit „Ein Sensor erkennt etwas“ und dem HomePod als Quelle. Steigt die Luftfeuchtigkeit über 65 Prozent, schaltet eine smarte Steckdose den Luftentfeuchter ein, und sobald der Wert sinkt, geht er wieder aus. Der Lautsprecher ist der Sensor, die Steckdose der Ausführende, und Du merkst davon nichts.

Für so eine Routine braucht es einen Schalter, der Matter spricht. Eve Energy ist dafür die logische Wahl: eine smarte Steckdose mit Matter über Thread, die sauber in Apple Home auftaucht. Mit Eve Motion startet Deine Routine bei Bewegung, und mit Eve Weather misst Du auch draußen, sodass sich innen und außen vergleichen lassen. Weitere Messgeräte für Deine Routinen findest Du bei den Heizungssensoren.

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HomePod mini 2 vs HomePod mini: alle Unterschiede im Überblick

Auf dem Papier ähneln sich beide Generationen stark, und das stimmt auch. Besonders interessant sind die Zeilen, in denen beide Spalten dasselbe sagen: Dort steckt, was viele Berichte als neu verkaufen.

BereichHomePod mini (2020)HomePod mini 2 (2026)
WLAN802.11nWi-Fi 6E
Bluetooth5.06
ThreadJaJa
Ultrabreitband (UWB)JaJa
Mikrofone43
Sensor für Temperatur und LuftfeuchtigkeitJa (seit Software 16.3)Ja
Sound GlowNeinJa
Standard-Lautsprecher am MacNeinJa (Mac mit Wi-Fi 6E)
Surround mit Apple TV 4K (4. Generation)NeinJa
StereopaarMit einem zweiten alten miniMit einem zweiten mini 2
Gewicht345 Gramm335 Gramm
Maße84,3 x 97,9 mm84,3 x 97,9 mm
FarbenUnter anderem Weiß, Space Grau, Blau, Orange und GelbWeiß, Rosa, Grün, Blau und Mitternacht
Siri mit KI-FunktionenNeinSpäter, in der EU zunächst nicht auf iPhone und iPad

Zwei Anmerkungen. Apple nennt beim mini 2 drei Mikrofone, der alte mini hat vier, und was das für Siri bedeutet, müssen Tests zeigen. Außerdem nennt Apple den Chip nicht: In der Presse taucht ein S10 auf, gegenüber dem S5 des ersten mini, bestätigt ist das aber nicht.

Was die Unterschiede im Alltag bedeuten

Wi-Fi 6E und Bluetooth 6

Wi-Fi 6E ist wie eine zusätzliche Fahrspur: Sie hilft erst, wenn der Router diese Spur auch anbietet. Sendet der Router kein 6-GHz-Band, ist im Alltag wenig Unterschied zu spüren. Wo Wi-Fi 6E dagegen zählt, ist die Mac-Funktion weiter unten, denn die verlangt einen Mac mit Wi-Fi 6E.

Sound Glow

Sound Glow ist die Lichtanimation oben auf dem Lautsprecher, die sich mit der Musik bewegt. Für den alten mini nennt Apple diese Musikreaktion nicht, ein Update sollte deshalb niemand erwarten. Was Sound Glow genau macht, steht im Artikel zu Sound Glow auf dem HomePod.

Standard-Lautsprecher am Mac und Surround

Der mini 2 lässt sich als Standard-Lautsprecher am Mac einstellen, sofern der Mac Wi-Fi 6E hat. Wie das funktioniert, steht im Artikel zum HomePod mini 2 als Mac-Lautsprecher. Für Surround arbeitet der Lautsprecher mit dem neuen Apple TV 4K zusammen, das laut Apple ab dem 13. November erhältlich ist. Der alte mini macht dabei nicht mit. Was das Apple TV selbst ändert, steht im Vergleich Apple TV 4K 4. Generation vs. 3. Generation.

Siri und Apple Intelligence

Apple nennt die schlauere, KI-basierte Siri als Funktion für später, und auf iPhone und iPad sind diese Funktionen in der EU zunächst nicht verfügbar. Den mini 2 sollte deshalb niemand in der Erwartung kaufen, diese Siri sofort zu bekommen.

Alt und neu gemischt

Ein Stereopaar besteht aus zwei gleichen Modellen, ein alter mini und ein mini 2 bilden also kein Paar. In getrennten Räumen klappt es dagegen, denn über AirPlay läuft dieselbe Musik gleichzeitig auf alten und neuen Lautsprechern. AirPlay 2 versteht sich auch mit Sonos, sodass sich ein Sonos-Lautsprecher in dieselbe Multiroom-Gruppe hängen lässt. Die Roam 2 geht mit auf die Terrasse, der Era 100 ist ein kompakter Stereolautsprecher und die Beam Ultra macht aus dem Wohnzimmer ein Heimkino. Mehr Auswahl gibt es bei den smarten Lautsprechern.

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Lohnt sich das Upgrade? Das passt zu Deiner Situation

Du hast einen alten HomePod mini

Bleib dabei. Deine Routinen, der Sensor und die Siri-Befehle funktionieren genau wie vorher. Interessant wird ein Upgrade erst, wenn Du Sound Glow willst, einen Mac-Lautsprecher suchst oder ein Surround-Setup mit dem neuen Apple TV 4K planst.

Du hast zwei alte minis als Stereopaar

Lass das Paar stehen. Einen alten mini durch einen mini 2 zu ersetzen geht nicht, weil ein Stereopaar aus zwei gleichen Modellen besteht. Wer den mini 2 trotzdem ausprobieren will, stellt ihn in einen anderen Raum und koppelt ihn per AirPlay an den Rest.

Du kaufst Deinen ersten HomePod mini

Nimm den mini 2, sobald er lieferbar ist. Du bekommst die neueren Verbindungen und alle neuen Funktionen vom ersten Tag an.

Du arbeitest viel am Mac oder schaust über Apple TV

Dann bringt der mini 2 den größten Gewinn. Als Standard-Lautsprecher für einen Mac mit Wi-Fi 6E und im Surround-Setup mit dem neuen Apple TV 4K kann er Dinge, die der alte mini nicht kann.

Fazit: Upgrade oder nicht?

Wer schon einen mini hat und zufrieden ist, muss nichts überstürzen: Die Routinen laufen einfach weiter. Der mini 2 ist ein Schritt nach vorn für alle, die Sound Glow, die Mac-Funktion oder Surround wollen, und für jeden, der jetzt zum ersten Mal einen Lautsprecher für Apple Home wählt. Was Apple sonst noch dazupackt, zeigt der Überblick zur Apple Home Collection.

Steht der HomePod und fehlen noch die Sensoren, Steckdosen und zusätzlichen Lautsprecher drumherum? Dann lohnen sich die Eve-Produkte für die Routinen und die Sonos-Lautsprecher für Multiroom, oder der direkte Weg zu den smarten Lautsprechern auf tink.at. So wächst um den Apple-Lautsprecher ein Zuhause, das nahtlos mitspielt.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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