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Mittwoch, September 30, 2026
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John Ternus Kurswechsel: Das plant Apples neuer CEO

Apple-CEO John Ternus will das Unternehmen schneller und schlanker machen und häufiger neue Produkte veröffentlichen, meldet Bloomberg-Journalist Mark Gurman unter Berufung auf Quellen. Der Nachfolger von Tim Cook soll dafür auch vom festen Frühjahrs-/Herbst-Rhythmus abrücken.

Vor weniger als einem Monat haben wir über das erste Apple-Event ohne Tim Cook an der Spitze berichtet. Jetzt zeigt ein Bericht von Bloomberg-Journalist Mark Gurman, dass der neue CEO John Ternus in dieser kurzen Zeit keineswegs stillgesessen hat. Sein geplanter Kurswechsel ist tiefgreifend, und mit anderen Top-Managern bei Apple hat er ihn bereits besprochen. Was hinter dem John-Ternus-Kurswechsel steckt, erfährst Du hier.

Der John Ternus Kurswechsel: schneller, breiter, experimenteller

Ternus will Apple nach eigenen Angaben an drei Fronten verändern. Erstens soll die Produktentwicklung schneller werden, mit einer größeren Auswahl an Geräten als Ergebnis. Zweitens will er mehr experimentieren: mit bestehenden Produkten, mit völlig neuen Produkten oder gleich mit neuen Produktkategorien. Drittens soll die Organisation selbst schlanker werden, mit mehr Gewicht für das Engineering und weniger Ebenen dazwischen.

Konkret könnte sich Apple vom festen Rhythmus verabschieden: ein Frühjahrs-Event für Software, ein Herbst-Event für Hardware. Stattdessen könnten Produkte gleichmäßiger über das Jahr verteilt erscheinen. Laut einer Quelle von Gurman herrscht im Unternehmen derzeit eine „hektische“ Stimmung. Das passt zu einer Organisation, die mitten in einem Kurswechsel steckt.

Warum das nicht aus heiterem Himmel kommt

Für alle, die das Unternehmen schon länger verfolgen, ist Ternus kein unbeschriebenes Blatt. Er arbeitet seit 25 Jahren bei Apple und leitete lange Zeit das Hardware-Engineering, verantwortlich für mehrere Generationen des iPhone. Am 1. September folgte er Tim Cook als CEO nach. Bereits im Januar 2026 übernahm er zusätzlich die Leitung des Industrial-Design-Teams. Im Rückblick wirkt das wie der letzte Schritt in der Vorbereitung auf das CEO-Amt. Sein Fokus auf Tempo und Engineering passt zu diesem Hintergrund, denn er kennt das Unternehmen und die Produktlinien von innen.

Die Zahlen hinter dem John Ternus Kurswechsel

Schneller und breiter kostet Geld, und Ternus sucht es offenbar an zwei Stellen. Das zeigt sich zum Beispiel an der Verschlankung. In den vergangenen zwei Wochen erfuhren mehrere Hardware-Manager und Direktoren, dass ihre Stelle wegfällt, darunter mindestens ein halbes Dutzend auf Direktionsebene. Einige bekamen die Chance, innerhalb von Apple eine andere Rolle zu finden. Tatsächliche Entlassungen folgen später in diesem Jahr. Es ist nicht die erste interne Neuorganisation in diesem Jahr. Im August haben wir bereits berichtet, wie Apple die alten Siri- und Vision-Pro-Teams aufgelöst hat. Im Nachhinein wirkt das wie ein frühes Zeichen desselben Sparkurses.

Neben Kosteneinsparungen sucht Ternus auch nach neuen Einnahmen. Gemeinsam mit Eddy Cue und CFO Kevan Parekh will er, dass der Services-Bereich mehr Umsatz bringt. Außerdem prüft er, ob KI den Entwicklungsprozess selbst beschleunigen kann, indem sie Aufgaben übernimmt, die bisher Menschen erledigen.

Zufall oder bahnt sich etwas an?

Besonders interessant wird das Ganze durch den Zeitpunkt. In derselben Woche gab es sowohl für den neuen Apple TV 4K und den HomePod mini 2 erstmals ein visuelles Leak. Keine bloßen Gerüchte mehr, sondern ein echtes Bild. Dazu kam ein einzelnes geleaktes Bild des iPad mini 8, alles innerhalb weniger Tage. Das kann reiner Zufall sein. Es passt aber auffallend gut zu Ternus’ eigener Botschaft, die er intern gerade verkündet hat: Produkte sollen breiter und häufiger erscheinen. Wir belassen es vorerst bei einem interessanten Zusammentreffen, einen belegten Zusammenhang gibt es nicht. Mehr zu den kommenden Geräten findest Du in unserem Beitrag zum Apple Smart-Home-Hub J490.

Was das für Deinen nächsten Apple-Kauf bedeutet, ist noch Spekulation. Ein breiteres und schnelleres Angebot kann auch heißen, dass ein Gerät kürzer Dein neuestes bleibt. Was sich durch den John Ternus Kurswechsel nicht ändert: Je mehr Apple-Geräte erscheinen, desto wichtiger wird ein gut vorbereitetes Zuhause. Alles Wichtige zum Apple-Home-Ökosystem findest Du in unserem Blog.

Zu unserer Übersicht der Apple-Home-kompatiblen Zubehörprodukte. So profitierst Du von einem schnelleren Apple-Tempo.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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