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Mittwoch, September 9, 2026
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Sonos Beam oder Sonos Beam Ultra? So findest Du die richtige Soundbar

Die Sonos Beam Ultra bringt echtes Dolby Atmos statt Simulation. Wir vergleichen sie mit der bewährten Beam (Gen 2), damit Du weißt, welche Soundbar zu Dir passt.

Die Sonos Beam (Gen 2) gilt seit Jahren als Einsteiger-Favorit für alle, die ohne viel Aufwand gutes TV-Klangerlebnis wollen. Jetzt kommt die Sonos Beam Ultra dazu: kein Ersatz, sondern eine neue Position darüber. Hast Du bereits eine Beam, lautet die Frage nicht „welche soll ich kaufen“, sondern: Was hat sich eigentlich geändert, und lohnt sich ein Upgrade? Hast Du noch keine Sonos-Soundbar, geht es einfach darum, was Du für Dein Geld bei welchem Modell bekommst. Beide Fragen beantworten wir hier – mehr zum Launch selbst findest Du auch in unserem Beitrag zur Vorstellung von Beam Ultra und Ace Ultra.

Sonos Beam Ultra vs. Beam: Die Unterschiede auf einen Blick

Wir stellen die Spezifikationen beider Modelle gegenüber, damit Du auf einen Blick siehst, wo der Unterschied liegt.

Sonos Beam (Gen 2)Sonos Beam Ultra
Treiber5 (1 Center-Hochtöner, 4 Mitteltöner)9 (5 Hochtöner, 4 Tieftöner)
Dolby AtmosVirtuell, per Signalverarbeitung simuliertEcht, mit eigenen nach oben gerichteten Kanälen
SprachverbesserungStandardKI-Sprachverbesserung, 4 einstellbare Stufen
Eingebauter SprachassistentAmazon Alexa & Google Assistant*Sonos Voice Control
WLAN2,4 GHz (802.11 b/g/n)Wi-Fi 6 (802.11ax, 2,4 und 5 GHz)
BluetoothPer Software-Update5.3, ab Werk vorhanden
Breite65,1 cm75 cm
Tragbare RücklautsprecherNicht unterstütztJa, über Sonos Positioning Technology

Was gleich bleibt: der HDMI-eARC-Anschluss, AirPlay 2, automatische Trueplay-Kalibrierung über die eingebauten Mikrofone, Touch-Bedienung direkt an der Soundbar und die Möglichkeit, später einen Sub und Rücklautsprecher zu ergänzen.

* Google selbst phast Google Assistant seit dem 4. September 2026 aus, unabhängig von Sonos. Was das in der Praxis bedeutet, liest Du weiter unten.

Warum „echtes“ Dolby Atmos der größte Unterschied ist

Die Beam (Gen 2) spielt Dolby-Atmos-Inhalte schon seit Jahren sauber ab, allerdings per Signalverarbeitung: Es gibt keine Treiber, die gezielt nach oben strahlen, weshalb der Höhen-Effekt psychoakustisch nachgebildet wird. Funktioniert gut, bleibt aber ein Trick. Die Sonos Beam Ultra hat dafür echte Hardware: Zwei der neun Treiber feuern tatsächlich nach oben und lassen den Klang von der Decke abprallen, sodass ein Helikopter auch wirklich von oben zu kommen scheint, statt nur „höher“ zu klingen. Ist die Decke über der Soundbar blockiert, schaltet sie automatisch auf simulierten Höhen-Klang um – Du stehst also nie ganz ohne Ergebnis da.

Was Du dafür aktuell verlierst: Sprachsteuerung

Hier müssen wir ehrlich sein, auch wenn es differenzierter ist, als eine einfache Tabellenzeile vermuten lässt. Die Beam (Gen 2) hat von jeher Amazon Alexa und Google Assistant eingebaut. Alexa funktioniert wie gewohnt. Google Assistant wird inzwischen schwieriger, und das hat nichts mit Sonos zu tun: Google selbst begann am 4. September 2026 damit, Google Assistant auf Android-Geräten zugunsten von Gemini auszuphasen. Hast Du Google Assistant bereits über ein Android-Smartphone gekoppelt, bleibt diese Kopplung einfach bestehen. Musst Du sie neu einrichten oder zum ersten Mal hinzufügen, geht das vorerst nur noch über ein iPhone oder iPad, solange Google diese Tür offenhält.

Bei der Sonos Beam Ultra funktioniert zum Marktstart nur Sonos Voice Control. Sonos gibt an, gemeinsam mit Amazon an einer Alexa-Version für die Beam Ultra zu arbeiten, ein Erscheinungsdatum steht aber noch nicht fest. Sprichst Du aktuell über Alexa mit Deiner Beam, fehlt Dir das bei der Ultra vorerst. Hast Du vor allem mit Google Assistant gesprochen, schaust Du bei der Beam Ultra eh in die Röhre, denn Google und Sonos haben ihre Zusammenarbeit seitdem ohnehin beendet.

Was sonst noch neu ist

Neben echtem Atmos und der neuen Sprachverbesserung bringt die Beam Ultra Sonos Positioning Technology mit: Stellst Du einen Move 2 oder Sonos Play hinten im Raum auf, erkennt das System das über hochfrequenten Ton und macht daraus automatisch einen kabellosen Rücklautsprecher für Dein Heimkino. Nimmst Du ihn nach dem Film wieder mit in die Küche, ist er einfach wieder ein normaler Lautsprecher. Die Beam (Gen 2) unterstützt das nicht. Außerdem ist die Beam Ultra mit 75 cm Breite spürbar breiter als die 65,1 cm der Gen 2 – miss also Dein TV-Möbel nach, wenn sie genau passen soll.

Sonos Beam Ultra vs. Sonos Beam: Welche solltest Du kaufen?

Das hängt davon ab, was Dir wichtiger ist.

Nutzt Du täglich Alexa oder Google Assistant über Deine Soundbar, oder willst Du vor allem einen guten Preis für ordentlichen Atmos-Klang? Dann ist die Sonos Beam (Gen 2) weiterhin eine ausgezeichnete Wahl, die zudem sofort lieferbar ist.

Sonos Beam Gen 2 - Smarte TV-Soundbar
Unverb. Preisempf.: € 499,00 Du sparst: € 20,62 (-4%)  Preis: € 478,38 ZUM PRODUKT

Willst Du echtes Höhen-Erlebnis statt Simulation spüren, und hast Du bereits einen Move 2 oder Sonos Play, den Du als Rücklautsprecher einsetzen möchtest? Dann lohnt sich ein Blick auf die Sonos Beam Ultra – solange Du vorerst mit Sonos Voice Control statt Alexa oder Google Assistant leben kannst.

Joshua
Joshua
Joshua verstärkt das tink-Team seit Juli 2025. Er verbindet jahrelange Schreiberfahrung mit einer großen Leidenschaft für technologische Innovationen. Privat nutzt er begeistert Govee für stimmungsvolle Beleuchtung, und auch die smarten Lautsprecher von JBL haben einen festen Platz bei ihm. Er ist immer auf der Suche nach dem nächsten Upgrade für sein Smart Home und experimentiert derzeit ausgiebig mit Philips Hue und Soundcore.

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