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Mittwoch, Januar 21, 2026
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Tado Thermostat Test – Smarte Heizkörpersteuerung im Check

Wir haben tado° X Heizkörperthermostate im Langzeittest und verraten Dir, wie viel Energie wir wirklich gespart haben.

Hohe Heizkosten und ineffizientes Heizen belasten Dein Budget? Wir haben die tado° Heizkörperthermostate mehrere Monate lang im Alltag getestet. Ob Installation, Funktionsumfang oder tatsächliche Energieeinsparung – in unserem ausführlichen tado° Thermostat Test erfährst Du, wie smart das Heizen mit tado° wirklich ist und ob sich die Investition für Dich lohnt.

Was macht die tado° Thermostate besonders?

Die tado° Heizkörperthermostate bieten mehr als nur eine digitale Temperaturanzeige. Im Test haben wir schnell gemerkt: Diese Thermostate denken mit. Während herkömmliche Thermostate stur nach Zeitplan heizen, passt sich tado° an Deine tatsächliche Anwesenheit an. Das spart Energie und macht das Heizen deutlich komfortabler.

Design, Material und Verarbeitung

Das kompakte Design der tado° Thermostate fügt sich dezent in jede Wohnumgebung ein. Das weiße Gehäuse wirkt modern und hochwertig – ein deutlicher Unterschied zu klobigen Standardthermostaten. Mit seinen kompakten Abmessungen passt das Gerät auch an Heizkörper in Nischen oder unter niedrigen Fensterbänken.

Die Verarbeitung überzeugt im Test auf ganzer Linie. Alle Komponenten sitzen präzise, nichts wackelt oder knarzt. Das kontrastreiche LCD-Display mit Touch-Funktion zeigt die aktuelle Temperatur klar und gut lesbar an. Der Drehring zur manuellen Temperaturregelung fühlt sich hochwertig an und rastet spürbar bei jedem halben Grad ein. Die Anzeige lässt sich in alle vier Richtungen drehen.

Ein praktischer Aspekt: Die tado° X Thermostate haben einen wiederaufladbaren Akku, der sich ganz einfach per USB-C aufladen lässt. Der Akku hält laut Hersteller bis zu einem Jahr – Du musst ihn also nur etwa einmal pro Heizperiode aufladen. Das Laden dauert circa 2 bis 2,5 Stunden. Der Akku lässt sich zum Laden einfach aus dem Thermostat herausdrehen, ohne dass Du das gesamte Gerät vom Heizkörper abnehmen musst.

Installation und Einrichtung im Test

Die Installation gehört zu den größten Pluspunkten der tado° Thermostate. Du benötigst weder technisches Vorwissen noch Spezialwerkzeug. In unserem Test haben wir vier Thermostate in verschiedenen Räumen montiert – und waren von der Einfachheit begeistert.

So läuft die Installation ab:

Zunächst solltest Du den Akku des tado° Thermostats vollständig aufladen. Der Akku lässt sich einfach aus dem Gerät herausdrehen und über jeden USB-C-Anschluss laden. Das dauert etwa 2-2,5 Stunden. Ein USB-C-Kabel liegt nicht bei, aber Du kannst jedes handelsübliche Smartphone-Ladekabel nutzen.

Jetzt entfernst Du Dein altes Thermostat. Bei den meisten Modellen drehst Du es einfach gegen den Uhrzeigersinn vom Ventil. Sollte es festsitzen, hilft eine Rohrzange. Das dauert keine zwei Minuten.

Jetzt kommt der clevere Teil: tado° legt verschiedene Adapter für alle gängigen Ventiltypen bei. In der Packung liegt eine Schablone bei, mit Ausschnitten für alle kompatiblen Ventile. Die hältst Du einfach an Dein Ventil, bis Du das passende findest. Das hat im Test perfekt funktioniert – kein Raten, kein Ausprobieren.

Den ausgewählten Adapter schraubst Du auf das Ventil, setzt das tado° Thermostat auf und fixierst es mit einer kurzen Drehbewegung. Fertig ist die Montage. Für ein einzelnes Thermostat haben wir etwa fünf Minuten gebraucht.

Die Software-Einrichtung erfolgt über die tado° App. Du scannst den QR-Code auf dem Thermostat, benennst den Raum und folgst den Anweisungen in der App. Die mitgelieferte Bridge verbindest Du per WLAN mit Deinem Router – das war’s. Nach maximal zehn Minuten ist das System einsatzbereit.

Unser Fazit zur Installation: Absolut anfängerfreundlich. Die Montage gelingt wirklich jedem, und die App-Anleitung ist vorbildlich. Kein Techniker nötig, kein Frust – einfach nur gut durchdacht.

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Funktionen im Überblick – So steuert tado° deine Heizung

Nach der Installation beginnt der eigentliche Test: Wie gut funktionieren die smarten Features im Alltag? Wir haben alle wichtigen Funktionen ausgiebig geprüft.

Temperatursteuerung per App und Sprache

Die Steuerung über die tado° App ist intuitiv und übersichtlich. Auf der Startseite siehst Du alle Räume mit der aktuellen und der Zieltemperatur. Ein Fingertipp auf einen Raum, und Du kannst die Temperatur anpassen. Die Änderung wird sofort an das Thermostat übertragen – im Test gab es keine spürbaren Verzögerungen.

Besonders praktisch fanden wir die Sprachsteuerung. tado° arbeitet nahtlos mit Amazon Alexa, Google Assistant und Apple Home zusammen. Einfach sagen: „Alexa, stelle das Wohnzimmer auf 22 Grad“ – und schon regelt das Thermostat die Temperatur. Im Alltag nutzen wir diese Funktion überraschend oft, vor allem abends vom Sofa aus.

Die Temperaturanzeige erwies sich als präzise. tado° zeigt sowohl die Zieltemperatur als auch die aktuelle Raumtemperatur an. So weißt Du immer, wie lange es noch dauert, bis der Raum aufgeheizt ist.

Automatische Anpassung dank Geofencing

Das Geofencing ist für uns das Killer-Feature. tado° erkennt über die Standortdaten Deines Smartphones, ob Du zu Hause bist oder nicht. Verlässt die letzte Person die Wohnung, schaltet das System automatisch in den Energiesparmodus. Kommt jemand zurück, beginnt tado° schon auf Entfernung mit dem Aufheizen, damit Du nicht in eine kalte Wohnung zurückkehrst.

So funktioniert das Geofencing im Alltag:

Du verlässt morgens das Haus zur Arbeit. tado° erkennt das automatisch und senkt die Temperatur in allen Räumen ab. Energie wird nur noch für die Grundtemperatur verwendet. Gegen Nachmittag machst Du Dich auf den Heimweg. Sobald Du in einen definierten Radius um Dein Zuhause kommst (wir haben 500 Meter eingestellt), springt die Heizung an. Bei Deiner Ankunft sind alle Räume angenehm temperiert.

Im Test funktionierte das Geofencing zuverlässig. Wichtig: Alle Haushaltsmitglieder sollten die App installiert haben. So erkennt tado°, ob wirklich niemand zu Hause ist. Die Genauigkeit war beeindruckend – Fehlauslösungen gab es in mehreren Monaten nicht ein einziges Mal.

Ein Hinweis: Die Basis-Geofencing-Funktion (automatisches Abschalten beim Verlassen) ist kostenlos. Für die intelligente Vorausschau und das automatische Wiedereinschalten beim Heimkommen benötigst Du das optionale AI-Assist Abo für 3,99 Euro monatlich oder 29,99 Euro jährlich.

Smarte Zeitpläne und Heizanalysen

Neben dem Geofencing kannst Du für jeden Raum individuelle Zeitpläne erstellen. Das System unterscheidet zwischen Werktagen und Wochenende und lässt sich minutengenau konfigurieren.

Unser Beispiel-Zeitplan aus dem Test:

Im Schlafzimmer haben wir abends 19 Grad eingestellt, nachts sinkt die Temperatur auf 16 Grad ab. Das sorgt für besseren Schlaf und spart Energie. Im Wohnzimmer läuft die Heizung morgens auf 21 Grad hoch, tagsüber – wenn niemand da ist – nur auf 18 Grad. Abends steigt die Temperatur wieder auf komfortable 22 Grad.

Das Badezimmer ist unser Favorit: Morgens um 6:30 Uhr heizt tado° automatisch auf 23 Grad auf. Wenn wir um 7:30 Uhr zur Arbeit gehen, sinkt die Temperatur auf sparsame 18 Grad. So ist es immer angenehm warm, wenn wir ins Bad gehen, ohne dass ständig geheizt wird.

Die Zeitpläne lassen sich jederzeit anpassen und für jeden Wochentag unterschiedlich einstellen. Einmal eingerichtet, arbeitet das System vollautomatisch. Im Test mussten wir nach der ersten Einrichtung praktisch nichts mehr manuell anpassen.

Ein besonderes Highlight ist die Heizanalyse in der App. tado° zeigt Dir detailliert, wie viele Stunden täglich geheizt wurde und wie sich Dein Verbrauch entwickelt. Du siehst auch, wie oft die Fenster-Offen-Erkennung aktiv war oder wie viel Energie durch Geofencing gespart wurde. Diese Transparenz motiviert, das Heizverhalten weiter zu optimieren.

Praxistest: Wie gut funktioniert das tado° Heizkörperthermostat?

Nach mehreren Monaten intensiver Nutzung können wir ein fundiertes Urteil über die Alltagstauglichkeit abgeben. Wie zuverlässig arbeiten die Thermostate wirklich?

Alltagstauglichkeit und Reaktionszeit

Die tado° Thermostate haben sich im Test als äußerst zuverlässig erwiesen. Die Temperaturregelung funktioniert präzise: Stellst Du 21 Grad ein, hält das System diese Temperatur konstant auf etwa +/- 0,5 Grad. Das ist deutlich genauer als bei herkömmlichen Thermostaten, die oft zu Temperaturschwankungen neigen.

Die Lautstärke ist eine der größten Stärken der tado° Heizkörperthermostate. Die sind nämlich kaum wahrnehmbar. Je nach Ventil und Alter der Heizkörper kann die Lautstärke natürlich variieren, aber der Motor selbst ist so leise, dass jedes Gespräch ihn übertönt. Auch nachts sind die Thermostate dadurch angenehm leise.

Die Reaktionszeit überzeugt ebenfalls. Änderst Du die Temperatur in der App, reagiert das Thermostat innerhalb von 30 Sekunden. Bei Sprachbefehlen geht es sogar noch schneller. Im Alltag fühlte sich die Steuerung dadurch direkt und unmittelbar an – kein nerviges Warten.

Ein besonderes Lob verdient die Fenster-Offen-Erkennung. Öffnest Du ein Fenster zum Lüften, erkennt das Thermostat den plötzlichen Temperaturabfall und schaltet die Heizung automatisch ab. In der App erscheint eine Push-Benachrichtigung. Nach etwa 30 Minuten fragt die App nach, ob das Fenster noch offen ist. Das verhindert Energieverschwendung beim Lüften.

Die manuelle Bedienung direkt am Thermostat funktioniert ebenfalls einwandfrei. Du drehst einfach am Ring, und die Temperatur ändert sich. Praktisch, wenn Du gerade kein Smartphone zur Hand hast. Alle Änderungen werden automatisch mit der App synchronisiert.

Kritikpunkt: Das automatische Absenken der Heizung beim Öffnen des Fensters und das Geofencing ist nur mit dem AI-Assist Abo verfügbar. Ohne Abo musst Du die Änderungen des Heizplans manuell in der App bestätigen. Damit macht das tado°-System ohne Abo tatsächlich recht wenig Sinn, es sei denn es wird über Matter komplett autonom und ohne die tado° App eingerichtet.

Energieeinsparung im Vergleich zu herkömmlichen Thermostaten

Die wichtigste Frage im tado° Thermostat Test: Spart man wirklich Energie? Nach mehreren Monaten können wir sagen: Ja, definitiv. Die Ersparnis hängt allerdings stark vom bisherigen Heizverhalten ab.

Unsere Testergebnisse:

In unserem Test-Haushalt (ca. 50 m² Neubau) haben wir im tiefsten Winter über einen Monat hinweg folgende Daten gemessen:

  • 140 kWh Verbrauch
  • 111 Stunden im Away-Modus
  • 75 Stunden ans Wetter angepasste Temperatur (bei Sonnenschein)
  • 282 mal wurden offene Fenster erkannt
  • 9,1 Stunden pro Tag Energiespar-Temperatur
  • Ersparnis: Etwa 30 % Heizenergie

tado° selbst verspricht eine durchschnittliche Energieeinsparung von 22 % gegenüber herkömmlichen Thermostaten. Diese Zahl erscheint nach unserem Test sogar eher konservativ, ist aber je nach Heizsystem und Isolation definitiv realistisch – vorausgesetzt, Du nutzt die smarten Funktionen konsequent.

Hochgerechnet auf ein Jahr:

Bei durchschnittlichen Heizkosten von 1.200 Euro jährlich und einer Ersparnis von 22 % sparst Du etwa 265 Euro pro Jahr. Die Anschaffungskosten für ein Starter-Set mit drei Thermostaten (ca. 200-300 Euro) amortisieren sich damit bereits nach etwa 1,5 Heizperioden.

Wichtig: Die größte Ersparnis erzielst Du durch konsequente Nutzung der Automatikfunktionen. Wer das Geofencing deaktiviert und alles manuell steuert, wird kaum Energie sparen.

Integration ins Smart Home

tado° lässt sich nahtlos in bestehende Smart Home-Systeme integrieren. Wir haben die Kompatibilität mit den wichtigsten Plattformen getestet.

Kompatibilität mit Alexa, Google Assistant und Apple Home

Die Einbindung in die großen Sprachassistenten funktioniert reibungslos. Du verknüpfst tado° einmalig mit Deinem Konto in der jeweiligen App – danach stehen alle Thermostate zur Steuerung bereit.

Amazon Alexa: Die Alexa-Integration war im Test besonders ausgereift. Befehle wie „Alexa, stelle das Wohnzimmer auf 22 Grad“ oder „Alexa, wie warm ist es im Schlafzimmer?“ funktionieren zuverlässig. Du kannst auch Routinen erstellen, beispielsweise „Guten Morgen“ – dabei werden automatisch alle genutzten Räume aufgeheizt. Die Reaktionszeit ist schnell, Verzögerungen gab es praktisch nie.

Google Assistant: Auch mit Google Assistant arbeitet tado° problemlos zusammen. Befehle wie „Ok Google, erhöhe die Temperatur im Arbeitszimmer um 2 Grad“ werden sofort umgesetzt. In der Google Home App siehst Du alle tado° Geräte übersichtlich aufgelistet und kannst sie dort ebenfalls steuern.

Apple Home: Die Integration mit Apple Home funktioniert ebenfalls zuverlässig. Du steuerst tado° über die Home-App oder per Siri-Sprachbefehl. Besonders praktisch: Du kannst tado° in HomeKit-Automationen einbinden, zum Beispiel „Beim Verlassen des Hauses alle Heizungen auf Eco-Modus schalten“. Die Reaktionszeit ist gut, gelegentlich dauert es aber 1-2 Sekunden länger als bei Alexa.

Zusammenspiel mit anderen Smart Home-Geräten

Dank moderner Smart Home-Standards lässt sich tado° mit vielen anderen Geräten kombinieren. Wir haben verschiedene Szenarien getestet.

Mit Tür- und Fenstersensoren: Verbindest Du tado° mit smarten Fenstersensoren (zum Beispiel von Aqara oder Eve), schaltet die Heizung sofort ab, wenn ein Fenster geöffnet wird – noch bevor tado° den Temperaturabfall erkennt. Das spart zusätzlich Energie. Im Test funktionierte diese Kombination hervorragend über Apple Home.

Mit smarter Beleuchtung: Erstelle Szenen, die Heizung und Licht kombinieren. Beispiel: „Abendmodus“ dimmt das Licht und erhöht gleichzeitig die Raumtemperatur um 1-2 Grad. So wird es automatisch gemütlicher, wenn Du abends nach Hause kommst.

Mit Bewegungsmeldern: In selten genutzten Räumen (Gästezimmer, Hobbyraum) kannst Du die Heizung an Bewegungsmelder koppeln. Wird längere Zeit keine Bewegung erkannt, senkt sich die Temperatur automatisch. Das spart Energie in Räumen, die nicht täglich genutzt werden.

Hinweis zur Matter-Unterstützung: Die neueste tado° X-Reihe unterstützt den Matter-Standard, was die Integration mit verschiedenen Smart Home-Systemen deutlich vereinfacht. Wenn Du tiefer in die technischen Details zur Matter-Funktionalität eintauchen möchtest, empfehlen wir Dir unseren ausführlichen tado° X Matter-Test.

Wichtig: Nicht alle erweiterten Automatisierungen funktionieren ohne das AI-Assist Abo. Die Grundfunktionen – Sprachsteuerung und manuelle Bedienung – sind immer kostenlos verfügbar.

Preis-Leistungs-Bewertung und Fazit

Nach mehreren Monaten intensivem Test können wir ein klares Urteil über die tado° Heizkörperthermostate abgeben. Schauen wir uns das Preis-Leistungs-Verhältnis genau an.

Lohnt sich das tado° Thermostat im Alltag?

Die Kosten im Überblick:

  • Starter-Kit (Bridge + Thermostat): ca. 90-160 Euro
  • Zusätzliche Thermostate: ca. 55-80 Euro pro Stück
  • AI-Assist Abo (optional, aber empfohlen): 3,99 Euro/Monat oder 29,99 Euro/Jahr

Für einen typischen Haushalt mit 4-5 Heizkörpern investierst Du etwa 250-400 Euro. Das klingt zunächst nach viel Geld. Aber die Rechnung zeigt: Die Investition lohnt sich.

Rechenbeispiel: Bei durchschnittlichen Heizkosten von 1.200 Euro pro Jahr und einer Einsparung von 22 % sparst Du etwa 265 Euro jährlich. Die Anschaffungskosten haben sich damit nach 1-2 Heizperioden amortisiert. In den folgenden Jahren profitierst Du weiterhin von niedrigeren Heizkosten.

Unser Fazit: Die tado° Heizkörperthermostate lohnen sich eindeutig – wenn Du die smarten Funktionen auch nutzt. Die größten Einsparungen erzielst Du durch:

  • Konsequente Nutzung des Geofencing
  • Individuelle Zeitpläne für jeden Raum
  • Bewusstes Heizen dank Verbrauchsanalysen
  • Automatische Fenster-Offen-Erkennung

Wer die Thermostate nur als digitalen Ersatz für manuelle Thermostate nutzt, wird weniger profitieren. Aber für alle, die ihr Heizverhalten optimieren möchten, sind die tado° Thermostate eine lohnende Investition.

Die wichtigsten Vorteile:

  • Sehr einfache Installation ohne Fachkenntnisse
  • Intuitive, übersichtliche App-Bedienung
  • Zuverlässige Automatikfunktionen im Alltag
  • Präzise Temperaturregelung
  • Hervorragende Smart Home-Integration
  • Nachweisbare Energieeinsparung von 20-30 %
  • Matter-Integration

Die Nachteile:

  • Wichtige Funktionen nur mit kostenpflichtigem Abo
  • Höherer Anschaffungspreis als einfache Alternativen
  • Bridge für vollen Funktionsumfang erforderlich
  • Internetverbindung für smarte Funktionen notwendig

Für wen ist tado° besonders geeignet?

Die tado° Heizkörperthermostate sind ideal für verschiedene Nutzergruppen:

Smart Home-Einsteiger:innen: Du brauchst keine technischen Vorkenntnisse. Die Installation ist selbsterklärend, die App intuitiv bedienbar. Perfekt für den ersten Einstieg ins smarte Heizen.

Berufstätige und Pendler:innen: Das Geofencing sorgt automatisch dafür, dass nur geheizt wird, wenn Du zu Hause bist. Ideal, wenn Du tagsüber unterwegs bist und unregelmäßige Arbeitszeiten hast.

Mieter:innen: Die Thermostate lassen sich rückstandslos entfernen. Du nimmst sie beim Auszug einfach mit in die nächste Wohnung. Keine baulichen Veränderungen notwendig.

Energiebewusste Haushalte: Die detaillierten Verbrauchsanalysen zeigen Dir genau, wo noch Einsparpotenzial besteht. Perfekt für alle, die Heizkosten senken und nachhaltiger leben möchten.

Familien und Mehrpersonenhaushalte: Jedes Haushaltsmitglied kann die Heizung per App steuern. Die Geofencing-Funktion berücksichtigt alle Personen automatisch.

Matter-Enthusiast:innen: Wer richtig ins Detail gehen will und bereit ist, ein komplett unabhängiges System über Matter einzurichten, das ganz ohne tado° App auskommt, bekommt hier ein zuverlässiges, leises und haptisches System.

FAQs zum tado° Thermostat Test

Wie funktioniert das Geofencing bei tado° Thermostaten?

Das Geofencing nutzt die GPS-Standortdaten Deines Smartphones, um zu erkennen, ob Du zu Hause bist. Du definierst einen Umkreis um Dein Zuhause, zum Beispiel 500 Meter. Verlässt das letzte Haushaltsmitglied diesen Bereich, schaltet tado° automatisch in den Abwesenheitsmodus und reduziert die Heizung. Kommst Du zurück und betrittst den definierten Bereich, beginnt das System mit dem Aufheizen. Die Funktion arbeitet im Hintergrund und benötigt keine manuelle Aktivierung. Wichtig: Alle Personen im Haushalt sollten die App installiert haben, damit das System erkennt, ob wirklich niemand zu Hause ist. Die Basisfunktion ist kostenlos – für die automatische Wiedereinschaltung der Heizung beim Heimkommen benötigst Du das AI-Assist Abo für 3,99 Euro monatlich oder 29,99 Euro jährlich.

Ist tado° mit allen Heizkörpern kompatibel?

Die tado° Thermostate sind mit den allermeisten europäischen Heizkörpern kompatibel. Im Lieferumfang sind verschiedene Adapter für gängige Ventiltypen enthalten, darunter M30x1,5, Danfoss RA, Danfoss RAVL, Giacomini, Caleffi, Herz und Oventrop. Die tado° Website bietet einen Kompatibilitätschecker, bei dem Du Dein Heizkörpermodell eingeben kannst. In sehr seltenen Fällen – etwa bei sehr alten oder exotischen Ventilen – kann es vorkommen, dass kein passender Adapter vorhanden ist. In unserem Test passten die Thermostate auf alle getesteten Standard-Heizkörper problemlos. Falls Du unsicher bist, mach ein Foto von Deinem aktuellen Thermostat und prüfe die Kompatibilität vorab über die tado° App oder kontaktiere den Kundenservice.

Benötige ich ein Starter Kit für die Einrichtung?

Nicht unbedingt. Für den Betrieb in der tado° App benötigst Du die tado° Bridge. Alternativ kannst Du die Thermostate via Matter direkt in Google Home, Alexa oder Apple Home einbinden, musst aber dann auf die tado° App und ihre Funktionen verzichten. Dafür benötigst Du einen Thread Border Router. Mehr dazu erfährst Du in unserem tado° Matter-Test.

Die Bridge wird einfach in eine Steckdose gesteck, über WLAN mit Deinem Router verbunden und kommuniziert mit allen Thermostaten. Das Starter-Kit enthält die Bridge und ein bis mehrere Thermostate – das ist meist die günstigere Option als der separate Kauf. Wenn Du bereits eine tado° Bridge besitzt, kannst Du weitere Thermostate als Einzelgeräte nachkaufen.

Kann ich tado° ohne Internetverbindung nutzen?

Die tado° Thermostate benötigen für die smarten Funktionen eine Internetverbindung. Ohne Internet funktionieren Geofencing, App-Steuerung von unterwegs, Sprachassistenten und Cloud-basierte Automationen nicht. Die Grundfunktion bleibt aber erhalten: Die Thermostate können weiterhin manuell am Gerät selbst bedient werden. Bereits eingerichtete Zeitpläne bleiben auch bei Internet-Ausfall aktiv, da sie lokal auf der Bridge gespeichert werden. Fällt das Internet also vorübergehend aus, heizt tado° nach dem letzten bekannten Plan weiter. Sobald die Verbindung wiederhergestellt ist, synchronisiert sich das System automatisch. Für den normalen Betrieb solltest Du aber eine stabile Internetverbindung haben.

Wie viel Energie kann ich mit tado° wirklich sparen?

Die tatsächliche Energieeinsparung hängt stark von Deinem bisherigen Heizverhalten ab. tado° selbst gibt eine durchschnittliche Ersparnis von 22 % an – ein Wert, der sich in unabhängigen Tests bestätigt hat. In unserem eigenen Test haben wir etwa 25-30 % weniger Heizenergie verbraucht. Die größten Einsparungen erzielst Du, wenn Du vorher oft ineffizient geheizt hast – etwa in ungenutzten Räumen oder wenn niemand zu Hause war. Die wichtigsten Sparfaktoren sind: Geofencing (10-15 % Ersparnis), individuelle Zeitpläne pro Raum (5-8 %), Fenster-Offen-Erkennung (2-5 %) und präzise Temperaturregelung (3-5 %). Bei durchschnittlichen Heizkosten von 1.200 Euro pro Jahr entspricht eine Ersparnis von 22 % etwa 265 Euro jährlich. Die Investition in tado° amortisiert sich damit typischerweise nach 1-2 Heizperioden. Wichtig: Du musst die smarten Funktionen auch aktiv nutzen. Wer alles manuell steuert und die Automatiken deaktiviert, wird kaum Energie sparen.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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