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Starlink for Communities verkauft Internet pro Stunde, Tag und Woche

Mit Starlink for Communities können Nachbarn bald Internet pro Stunde, Tag oder Woche kaufen. Für Deutschland ist noch nichts angekündigt, doch es zeigt, wie wichtig eine stabile Verbindung geworden ist.

Eine Starlink-Schüssel auf dem Dach, eine Verbindung für die ganze Nachbarschaft und ein Tagespass für alle, die kurz online sein müssen. Das steckt hinter Starlink for Communities. SpaceX sucht auf einer neuen Seite nach Hosts: Menschen, die ein Starlink-Kit aufstellen und die Verbindung mit ihrer Umgebung teilen.

Es ist noch früh. Preise fehlen, und für Deutschland ist nichts bestätigt. Trotzdem lohnt sich der Blick darauf, wenn Du ein Smart Home hast, denn Internet ist die Basis, auf der alle Deine smarten Geräte laufen.

Ein Host stellt ein Starlink-Kit an einem Ort auf, an dem Menschen Internet brauchen. Leute aus der Nachbarschaft kaufen dort einen Pass. Es gibt vier Arten: einen Stundenpass, einen Tagespass, einen Wochenpass und einen Monatspass. Laut dem Fachmagazin Telecompetitor gilt ein Stunden-, Tages- oder Wochenpass für ein Gerät. Ein Monatspass ist für bis zu vier Geräte gedacht.

Starlink kümmert sich nach eigenen Angaben um die Bezahlung, den Zugang für die Nutzer:innen und die Verbindung selbst. Der Host stellt den Standort und verdient an jeder Verbindung. Möchte ein Host mehr Reichweite, kann er zusätzliche Starlink-Router oder weitere Kits hinzufügen.

So funktioniert es in drei Schritten

Schritt 1. Der Host stellt das Kit auf. Denk an ein Gemeindehaus, einen Campingplatz oder einen kleinen Laden. Das sind nur Beispiele. Welche Orte Starlink zulässt, ist noch nicht bekannt.

Schritt 2. Jemand aus der Nachbarschaft kauft einen Pass. Du wählst die Dauer, die passt: eine Stunde für eine dringende Mail oder eine ganze Woche für einen Besuch. Was die Pässe kosten, lässt Starlink noch offen.

Schritt 3. Starlink erledigt den Rest. Bezahlung, Zugang und Verbindung laufen über Starlink. Der Host muss also kein eigenes Bezahlsystem bauen.

Eine Idee, die schon einmal aufgetaucht ist

Ganz neu ist sie nicht. Im vergangenen Jahr stand bereits eine Community-Option auf einer Support-Seite für anerkannte Wiederverkäufer und Geschäftskunden, damals noch mit reinen Monatspässen über eine geteilte Verbindung. Ob diese Option je live ging, ist unklar. Jetzt scheint SpaceX ein eigenes Netz aus Wiederverkäufern aufzubauen.

Das wissen wir noch nicht. Das Anmeldeformular nimmt laut Yahoo Tech Einsendungen unter anderem aus den USA, Mexiko und Kanada an. SpaceX wollte nichts zum Rollout sagen. Vorerst sieht es also nach einem Start in Nordamerika aus.

Starlink selbst kannst Du in Deutschland ganz normal bestellen. Wie es mit den Community-Pässen weitergeht, zeigt sich, sobald SpaceX Länder und Preise nennt.

Was bedeutet das für Dein Smart Home?

Eine geteilte Verbindung ist nur so gut wie das Netzwerk dahinter. Das gilt auch bei Dir zu Hause. Deine Kameras, smarten Schlösser, Thermostate und Lampen laufen über WLAN. Gibt es eine Schwachstelle in Deinem Netz, fallen sie nacheinander aus. Kommt Dir das bekannt vor? Dann lies, warum Deine Kamera ständig die WLAN-Verbindung verliert.

Die einfachste Basis ist ein Mesh-System. Mehrere Punkte verteilen das Signal im ganzen Haus, damit Du überall dieselbe Verbindung hast. Mit einem Mesh-Router von TP-Link bekommst Du ein stabiles WLAN, das Du später erweitern kannst. Wie sich die Frequenzbänder unterscheiden, erklärt unser Artikel über 2,4, 5 und 6 GHz.

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Auch ohne Starlink hilft eine Regel: Gib Gästen ein eigenes Gastnetzwerk. Dein smartes Türschloss und Deine Kameras bleiben dann in Deinem eigenen Netz. Viele Router und Mesh-Systeme haben diese Option, schau also kurz in die Einstellungen.

Strom entscheidet, ob Deine Verbindung bleibt

Eine Satellitenschüssel braucht Strom. Die Starlink V5 zieht nach den bekannten Angaben 35 bis 50 Watt, die ältere V4 liegt bei 75 bis 100 Watt. An der Steckdose ist das wenig. Doch bei einem Stromausfall fällt Deine Verbindung weg, genau wie Dein Router.

Möchtest Du dann online bleiben, ist eine Powerstation die einfachste Notlösung. Ein Akku mit gut 1.000 Wh hält ein Kit mit 50 Watt theoretisch über 20 Stunden am Laufen. In der Praxis geht bei der Umwandlung etwas verloren, rechne also mit etwas weniger. Ein guter Startpunkt sind diese Modelle von Anker, von kompakt bis kraftvoll:

Du willst wissen, was Deine Schüssel und Dein Router wirklich verbrauchen? Dann setz eine smarte Steckdose mit Energiemessung dazwischen. Die Eve Energy Matter und die Homematic IP Schalt-Mess-Steckdose zeigen Dir in der App, wie viel Strom Dein Gerät zieht.

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Was Starlink for Communities in Deutschland bedeuten wird, wissen wir erst, wenn Preise und Länder bekannt sind. Wir behalten es im Blick. Bis dahin bleibt die Basis gleich: ein stabiles Netzwerk und Strom, der nicht wegfällt.

Bereit, die Basis Deines Heimnetzes stabil zu machen? Entdecke die Powerstationen bei tink oder die smarten Steckdosen und leg mit gutem Gefühl los.

Joshua
Joshua
Joshua verstärkt das tink-Team seit Juli 2025. Er verbindet jahrelange Schreiberfahrung mit einer großen Leidenschaft für technologische Innovationen. Privat nutzt er begeistert Govee für stimmungsvolle Beleuchtung, und auch die smarten Lautsprecher von JBL haben einen festen Platz bei ihm. Er ist immer auf der Suche nach dem nächsten Upgrade für sein Smart Home und experimentiert derzeit ausgiebig mit Philips Hue und Soundcore.

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