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Home Assistant 2026.11: Matter-Kameras, Zwei-Wege-Audio und HACS als Marketplace

Home Assistant 2026.11 unterstützt Matter-Kameras und bringt neue Entitätsnamen, einen Marketplace und Backups auf externe Laufwerke. So nutzt Du die Neuerungen in Deinen Routinen.

Eine Kamera im Garten, die beim Klingeln nur in der Hersteller-App Bild liefert, bleibt im Alltag ein Fremdkörper. Mit Home Assistant 2026.11 ändert sich das: Die Zentrale versteht Matter-Kameras, spricht über ausgewählte Kameras auch zurück und bringt dazu klarere Namen, Backups auf externe Laufwerke und einen Marketplace für Erweiterungen. Hier steht, was davon Deine Routinen wirklich verbessert.

Home Assistant 2026.11: Matter-Kameras und Zwei-Wege-Audio

Das größte Thema der Version betrifft die Sicherheit. Mit Matter 1.5 gibt es einen Standard für Kameras, und Home Assistant 2026.11 bindet solche Geräte ein, inklusive Livestream im Browser über WebRTC. Dafür braucht es einen Matter-Server, der die neuen Kamerafunktionen beherrscht. Eine Überwachungskamera wird damit zum gleichwertigen Teil Deines Matter-Setups, genau wie Sensoren und Lampen. Eine Bewegung im Hof kann so direkt das Licht einschalten oder eine Meldung aufs Handy schicken, ohne dass dafür eine zweite App im Spiel ist.

Neu ist außerdem Zwei-Wege-Audio, zunächst als Labs-Funktion. Es funktioniert mit Matter-Kameras und mit Reolink-Kameras über RTSP, und für das Mikrofon im Browser muss Dein Home Assistant per HTTPS erreichbar sein. Du sprichst dann direkt aus dem Dashboard mit dem Paketboten und hörst die Antwort. Für den Einstieg passt die Reolink P334 mit PoE-Anschluss. Ohne Kabel kommst Du mit der Reolink Argus B430 aus, und für größere Flächen folgt die Reolink TrackMix P760 Bewegungen mit automatischem Zoom.

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Entitäten bekommen klarere Namen

Wer Home Assistant länger nutzt, kennt das Problem: Ein Dutzend Entitäten heißt „Temperatur“ oder „Batterie“, und beim Bauen einer Automation rät man, welche gemeint ist. In Version 2026.11 enthält der Name einer Entität jetzt den Gerätenamen und auf Wunsch den Bereich. So erkennst Du in Listen und Dashboards sofort, was wozu gehört.

Die Entitäts-IDs bleiben dabei unverändert, Deine bestehenden Automationen laufen also weiter. Geändert werden die angezeigten Namen. Ein kurzer Blick in die Liste lohnt sich trotzdem, vor allem wenn Du Entitäten selbst benannt hast.

Backups auf interne Laufwerke und USB-Speicher

Backups und Medien lassen sich jetzt auf interne Laufwerke oder auf einen USB-Speicher legen und nicht mehr nur auf ein Netzlaufwerk. Das ist die Versicherung für den Tag, an dem eine SD-Karte oder SSD ausfällt: Liegt das Backup auf einem anderen Datenträger, ist Dein Setup nach einer Wiederherstellung schnell wieder da. Wer noch auf einer einzelnen Karte läuft, sollte diese Einstellung als Erstes anfassen.

Automationen: Ziele ausschließen

Bei Aktionen kannst Du jetzt einzelne Entitäten, Geräte, Bereiche, Etagen oder Labels ausnehmen. Aus „alle Lampen im Erdgeschoss einschalten“ wird „alle Lampen im Erdgeschoss außer der Leselampe“. Das spart Dir eine Kette einzelner Aktionen und macht Szenen und Skripte deutlich kürzer. Auch neue Geräte in einem ausgeschlossenen Bereich bleiben ausgeschlossen.

Dashboards, Aktivitäten und Marketplace

Die Dashboards mit Bereichen füllen sich auf Wunsch automatisch mit passenden Geräten und bleiben aktuell. In der Aktivitäten-Ansicht filterst Du jetzt danach, wodurch etwas ausgelöst wurde, etwa durch eine Person, eine Automation oder ein Skript. Wie Du selbst ein Dashboard aufbaust, zeigt der Ratgeber zum Home Assistant Dashboard erstellen.

Aus HACS wird in dieser Version ein Marketplace direkt in Home Assistant. Bestehende HACS-Installationen werden automatisch übernommen, der Standardkatalog kommt ohne GitHub-Konto aus, und auch Container-Installationen werden unterstützt. Das Home-Assistant-Team prüft die Community-Erweiterungen allerdings nicht, Du installierst sie also auf eigene Verantwortung.

Neue Integrationen: ABRP, Škoda und Bluetti

Neu dabei sind unter anderem ABRP (A Better Routeplanner), Škoda Connect und Bluetti-Powerstations, die per Modbus TCP ohne Cloud angebunden werden. Auto und Powerstation im selben Regelwerk wie Licht und Heizung sind genau der Punkt, an dem Home Assistant seine Stärke ausspielt: Laden, wenn es passt, sparen, wenn es nötig ist.

Passende Sensoren für Home Assistant 2026.11

Damit die neuen Kameras und Namen ihre Wirkung entfalten, brauchst Du Auslöser und Schaltpunkte. Eve arbeitet mit Matter und passt deshalb gut dazu: Die Eve Energy misst den Verbrauch und schaltet, der Eve Motion meldet Bewegung und der Eve Thermo regelt die Heizung.

Willst Du Dein Home-Assistant-Setup mit Kameras und Sensoren abrunden? Entdecke unsere Überwachungskameras von Reolink und die Matter-Sensoren von Eve auf tink.at und automatisiere Deine täglichen Routinen.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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