back to top
Mittwoch, Oktober 21, 2026
shop
StartNews & TrendsSmart Home NewsGemini CarPlay: In Google Maps navigierst Du künftig per Zuruf

Gemini CarPlay: In Google Maps navigierst Du künftig per Zuruf

Zwischenstopp einfügen, Maut vermeiden, Stau melden: Gemini nimmt Dir in Google Maps auf CarPlay das Tippen ab. In den USA läuft es bereits, der weltweite Rollout hat begonnen.

Einen Zwischenstopp hinzuzufügen hieß auf CarPlay bisher: Display antippen, suchen, auswählen und zurück zur Karte, während die Straße einfach weiterläuft. Mit Gemini CarPlay erledigst Du das in Google Maps mit einem einzigen Satz. Tippe während der Navigation auf das Gemini-Symbol rechts im Display und sag, was Du brauchst, zum Beispiel dass die Route ohne Mautstraßen auskommen soll oder dass vor Dir ein Stau steht. Damit zieht der erste Sprachassistent von Google in die CarPlay-Version von Maps ein, denn bisher lief der Assistent nur bei der Navigation auf dem iPhone selbst. In den USA ist die Funktion seit dem 21. Oktober aktiv, und Google hat mit dem weltweiten Rollout von Gemini auf Apple CarPlay begonnen.

Das kann Gemini CarPlay in Google Maps

Gemini versteht auch Bitten, die aus mehreren Schritten bestehen. „Such mir eine Schnellladesäule entlang der Route und füg sie als Stopp hinzu“ musst Du deshalb nicht mehr in Einzelteile zerlegen. Auf dem iPhone beschreibt Google das ganze Paket: Route anpassen, Zwischenstopp einfügen, Maut vermeiden, die Sprachführung stummschalten. Dazu fragst Du die nächste Abbiegung, Deine Ankunftszeit oder das Wetter am Ziel ab und meldest Staus, Baustellen oder eine Panne per Stimme. Auch Orte entlang der Route lässt Du suchen, samt Öffnungszeiten und beliebten Gerichten.

Für CarPlay selbst nennt Google bisher nur die mehrstufigen Aufträge und das Melden von Störungen. Welche Punkte aus der iPhone-Liste bald auch im Auto funktionieren, wird die Praxis zeigen.

Starten und freihändig nutzen

Im Navigationsmodus tippst Du auf das Gemini-Symbol. Auf dem iPhone klappt auch der Zuruf „Hey Google“, sobald Du in den Navigationseinstellungen die Option zum Aktivieren Deines Assistenten mit „Hey Google“ einschaltest. Ob das auf CarPlay genauso funktioniert, bestätigt Google noch nicht. Sprache und Stimme übernimmt Maps aus den Gemini-Einstellungen des Kontos, mit dem Du angemeldet bist, und die Antworten hängen auch von Deiner Standortfreigabe ab: Ist der genaue Standort aus, kann Gemini weniger gezielt suchen. E-Mails oder Kalender bezieht Gemini nur ein, wenn die Apps mit demselben Google-Konto verbunden sind.

Wann kommt Gemini CarPlay nach Österreich?

Google nennt weder eine Länderliste noch ein Datum für Österreich. Fest steht: In den USA ist die Funktion live, und der weltweite Rollout läuft an. In Deutschland hat Gemini in der Maps-Navigation den Google Assistant schon abgelöst, zuletzt Ende Januar 2026 auch für Fußgänger, Fahrrad und ÖPNV. Für Österreich liegt dazu keine eigene Angabe vor, bei gleicher Sprache ist ein Nachziehen aber naheliegend. Das macht eine österreichische Version für CarPlay wahrscheinlich, aber nicht auf einen festen Tag. Solche Funktionen kommen oft in Wellen über den Server, sodass zwei iPhones mit derselben App eine Weile unterschiedlich aussehen können.

Andere neue Maps-Funktionen haben Österreich dagegen vorerst ausgelassen. Ask Maps und Immersive Navigation laufen bisher nur in den USA, wie Du in unserem Artikel zum Google Maps Update 2026 nachlesen kannst, und Personal Intelligence in Android Auto schließt Europa aus. Bei Gemini CarPlay heißt es deshalb: abwarten.

So siehst Du, ob es schon bei Dir läuft

Aktualisiere Google Maps im App Store, starte eine Route auf CarPlay und achte darauf, ob rechts das Gemini-Symbol auftaucht. Fehlt es, prüfe auf dem iPhone, ob Dein Google-Konto Gemini in Deiner Sprache nutzt und ob die Navigation in Maps dort schon eine Gemini-Schaltfläche zeigt. Ist sie auch dort noch nicht da, ist der Rollout schlicht noch nicht bei Deinem Konto angekommen.

Gemini neben Siri und Apple Karten

Gemini arbeitet ausschließlich innerhalb von Google Maps. Wer Apple Karten nutzt, navigiert weiter mit Siri, und für Musik, Nachrichten und Telefonate auf CarPlay ändert sich nichts. Profitieren werden vor allem Fahrer, die Maps ohnehin wegen der Verkehrsdaten, der Ortskenntnis oder der Routen zu Ladesäulen wählen. Zwei Assistenten teilen sich dann ein Auto, jeder in seiner eigenen App. Fährst Du ein Auto ohne CarPlay-Display, erfährst Du in unserem Artikel zu CarPlay im Tesla, wie es trotzdem klappt.

Von der Straße zur Haustür: Ankommen in einem Zuhause, das mitdenkt

Die Navigation endet an der Straße, die Ankunft selbst lässt sich trotzdem automatisieren. In Apple Home legst Du eine Automation auf Basis Deines Standorts an: Kommt Dein iPhone in einen bestimmten Radius um Dein Zuhause, startet eine Szene. Gemini behält unterwegs Deine Ankunftszeit im Blick, Apple Home kümmert sich darum, was danach im Haus passiert. Das Schloss macht den Anfang, denn ein smartes Türschloss dreht auf, sobald Du in die Straße einbiegst, oder fragt vorher nach Deiner Bestätigung. Das legst Du selbst fest. Bei Nuki läuft das über Apple Home, etwa mit dem Nuki Smart Lock Pro (5. Generation), das den Schlüssel in Deiner Tasche überflüssig macht.

Nuki Smart Lock Go
 Preis: € 149,00 ZUM PRODUKT
Nuki Smart Lock Ultra
 Preis: € 369,00 ZUM PRODUKT

Drinnen übernimmt ein Bewegungsmelder im Flur. Eve baut solche Sensoren, etwa den Eve Motion, der per Thread mit Deinem Apple-Home-Ökosystem spricht. Sobald jemand hereinkommt, geht das Flurlicht an und der Rest der Szene kann folgen, mit einer Tasche in jeder Hand und ohne Suche nach dem Schalter. Gemini lotst Dich nach Hause, die Routinen erledigen den Rest.

Eve Motion Matter - Weiß
Unverb. Preisempf.: € 49,95 Du sparst: € 3,00 (-6%)  Preis: € 46,95 ZUM PRODUKT
Eve Weather Matter - Smarte Wetterstation - Schwarz
Unverb. Preisempf.: € 79,95 Du sparst: € 2,00 (-3%)  Preis: € 77,95 ZUM PRODUKT

Soll Dein Zuhause bereit sein, sobald Du in die Einfahrt biegst? Dann wirf einen Blick auf die smarten Türschlösser von Nuki und die Sensoren von Eve bei tink und verbinde sie mit Apple Home für ein Nachhausekommen, das für Dich arbeitet.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

Dein Google Home Speaker kann heimlich Dutzende Gigabyte pro Tag herunterladen

Ein Google Home Speaker, der einfach im Raum steht und nichts tut, kann trotzdem Dutzende Gigabyte pro Tag herunterladen. Du merkst aber nichts davon,...

Personal Intelligence in Android Auto kommt, aber nicht nach Österreich

Seit dem 20. Oktober rollt Google Personal Intelligence in Android Auto aus. Gemini holt sich damit Antworten aus Deinen eigenen Google-Apps, während Du fährst....

Apple HomeView bekommt vielleicht einen Roboterarm, der das Display zu Dir dreht

Ein Display auf der Küchenzeile schaut immer nur in eine Richtung. Stehst Du am Herd, während es zur Couch zeigt, liest Du das Rezept...

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

 
Jetzt bei den tink Energiespartagen bis zu 50% sparen - zum tink Shop

VERGLEICHE

TESTS

NEUESTE ARTIKEL