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Grok Bot in deinem Tesla: Was er kann und was er kostet

Tesla ergänzt seine Autos um Connectors und Grok Bot. Connectors verknüpfen kostenlos deine Gmail und deinen Kalender, Grok Bot erledigt für 300 Dollar im Monat tatsächlich Aufgaben damit.

Tesla hat am 22. September mit Tesla Grok Bot eine große Erweiterung von Grok gestartet, dem KI-Assistenten, der schon im Auto war. Bisher beantwortete Grok vor allem Fragen. Jetzt kann er auch tatsächlich Dinge für dich erledigen – vom Kaffeebestellen bis zum Aufräumen deines Postfachs. Das Besondere: Das ist genau das Muster, das wir diese Woche auch schon bei Apple gesehen haben, nur für eine ganz andere Produktkategorie.

Zwei Ebenen, zwei Preise

Teslas neues System besteht aus zwei getrennten Bausteinen. Connectors sind die Kopplungen selbst: Du verknüpfst Gmail, Google Kalender oder andere Dienste mit Grok – kostenlos und für jeden Tesla-Besitzer verfügbar. Dafür öffnest du die Grok-App, tippst auf das Plus-Symbol, wählst „New Connector“, suchst den Dienst aus und meldest dich an. Mehr Hintergrund zu Grok von xAI findest du direkt beim Hersteller.

Grok Bot ist die Ebene, die mit diesen Kopplungen tatsächlich etwas anstellt: einen Kaffee bestellen, einen Tisch im Restaurant buchen, eine E-Mail verfassen und verschicken oder einen Kalendertermin anlegen. Das steckt hinter einem SuperGrok-Heavy-Abo von xAI und kostet 300 Dollar im Monat. Tesla hat angekündigt, dass günstigere Abo-Stufen später ebenfalls Zugriff bekommen – ein Termin dafür steht noch nicht fest.

Was Tesla Grok Bot schon heute kann

Die ersten Demonstrationen von Besitzern sind konkret. Ein Tesla-Fahrer bestellte während einer Fahrt mit Full Self-Driving einen Starbucks-Kaffee komplett per Sprache, ohne das Handy anzufassen. Ein anderer erledigte Einkäufe in einem Einkaufszentrum, von AirPods bis Kaffee, alles über die bestehende Grok-Sprachschnittstelle. Die Anbindung unterstützt auch Dienste wie DoorDash, Uber Eats und OpenTable. Grok Bot kann sogar einen Amazon-Warenkorb auf Zuruf abschließen.

Starten kannst du über die App-Auswahl, einen langen Druck auf die Mikrofontaste am Lenkrad, oder indem du einfach „Hey Grok“ sagst.

Was noch fehlt

Tesla selbst bezeichnet das Ganze noch als Beta-Produkt. Grok kann von einem gekoppelten Gerät aus telefonieren, aber noch keine Textnachrichten verschicken. Sprachgesteuertes SMS-Schreiben steht allerdings schon in der aktualisierten Bedienungsanleitung des Model Y. Eine tiefere Anbindung an Teslas selbstfahrendes System FSD steht bislang nur als Zukunftsplan auf dem Zettel – Tesla selbst nennt das Ziel ein „chauffeurähnliches Erlebnis“.

Kommt Grok Bot auch nach Deutschland?

Darüber ist noch nichts bekannt. Tesla hat sich bislang nicht zur Verfügbarkeit in Europa geäußert, geschweige denn zu einem Termin. Für deutsche Tesla-Fahrer, die schon mit Grok arbeiten, heißt das vor allem: abwarten.

Gleiches Muster, andere Produktkategorie

Diese Woche haben wir auch über Linwood, das System hinter Siri AI auf deinem HomePod geschrieben. Die Ähnlichkeit zwischen Linwood und Tesla Grok Bot ist auffällig. Beide arbeiten mit einer kostenlosen Basisebene, die Accounts oder Geräte verknüpft. Beide haben eine teurere oder neuere Ebene, die damit erst wirklich etwas Cleveres anstellt. Beide stecken noch in der Beta-Phase, mit Unklarheit darüber, ob und wann das außerhalb der USA erscheint. Ein ähnliches Preismodell mit kostenlosen Grundfunktionen und smarteren, kostenpflichtigen Extras zeigt sich gerade auch bei Alexa+ in Deutschland. Ob nun dein Auto oder dein Wohnzimmer: KI-Assistenten entwickeln sich gerade entlang genau derselben Linien. Verknüpfen ist kostenlos, handeln lassen kostet extra.

Mehr über KI-Assistenten in deinem Smart Home findest du auf tink.de.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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