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iOS 27.2 ist da: Das ändert sich auf Deinem iPhone, Apple TV und HomePod

Deine Haustür, die sich selbst verriegelt, ein HomePod, der mit Deiner Musik leuchtet, und ein Apple TV, das seine Bildschirmschoner mischt: Das steckt im Update 27.2.

Eine Haustür, die sich von selbst verriegelt, sobald sie ins Schloss fällt, ohne dass Du dafür eine eigene Automation baust: Das ist die praktischste Neuerung von iOS 27.2 für alle mit einem smarten Türschloss. Apple hat das Update am Montag, den 26. Oktober, veröffentlicht, zusammen mit tvOS 27.2 und neuer HomePod-Software. In der Home-App erscheinen zwei Optionen für kompatible Schlösser. Lock After Closing legt fest, wie schnell sich eine Tür nach dem Schließen selbst verriegelt, und Door Left Open schickt eine Meldung, wenn eine Tür zu lange offen steht. In den Testversionen standen 5, 10, 15 und 30 Minuten zur Auswahl.

Dafür muss das Schloss wissen, ob die Tür geschlossen ist, über einen eingebauten Sensor oder einen separaten Türsensor. Apple nennt keine Liste unterstützter Schlösser, ob die Optionen bei Deinem Modell auftauchen, siehst Du also erst nach dem Update in der Home-App. Schlösser, die per Matter in Apple Home eingebunden sind, haben die besten Karten, etwa das Nuki Smart Lock Pro, das Aqara U200 Lite Kit und das Aqara U200 Kit mit Keypad.

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iOS 27.2 und iPadOS 27.2: Das ändert sich auf iPhone und iPad

Das Update steht für alle iPhones und iPads bereit, auf denen iOS 27 und iPadOS 27 laufen. Bleibst Du bewusst auf der Vorgängerversion, gibt es mit iOS 26.7.2 Sicherheitsupdates. Sicherheit ist ohnehin ein großer Teil dieser Version: Apple schließt gut 160 Schwachstellen, und nach ersten Übersichten ist keine davon als aktiv ausgenutzt bekannt.

Siri AI in fünf weiteren Sprachen, aber nicht auf Deutsch

Siri AI, die gesprächsfähige Siri auf Basis von Apple Intelligence, funktioniert mit iOS 27.2 auch auf Französisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch und Spanisch, neben Englisch. Für Österreich ändert das nichts: Deutsch steht nicht auf der Liste, und in der EU ist Siri AI ohnehin nicht verfügbar, wie wir in unserem Artikel zu Siri AI in Europa erklärt haben. Bis zum Jahresende sollen laut Apple noch Traditionelles Chinesisch, Norwegisch, Türkisch und Vietnamesisch folgen. Wer Siri AI nutzen kann, braucht ein iPhone 15 Pro oder neuer. Der Assistent erinnert sich jetzt an frühere Gespräche, zieht Informationen aus mehr Quellen, etwa Fotos in Nachrichten, Teilnehmern von Kalendereinträgen und Voicemails, und in einer Übersicht legst Du fest, welche Apps Siri, die Suche und Vorschläge nutzen dürfen.

FaceTime, Nachrichten und Podcasts

Dual Capture lässt Front- und Rückkamera gleichzeitig Bild senden. In iOS 27 funktionierte das nur in Gesprächen mit einer Person, jetzt auch in Gruppenanrufen auf den neuesten iPhones, darunter die iPhone-17-Serie und das iPhone Duo. Du aktivierst es, indem Du während eines Gesprächs die Kamera wechselst. FaceTime lässt Dich außerdem einen Gebärdensprachdolmetscher oder Live-Untertitler eines externen Dienstes zu einem Gespräch hinzufügen. Nachrichten schlägt Aktionen passend zum Gespräch vor, etwa ein Paket zu verfolgen oder ein Abendessen in den Kalender einzutragen. In Podcasts verschwindet Als Nächstes vom Tab Home: An seine Stelle treten ein Bereich mit neuen Folgen und ein Bereich zum Weiterhören.

Apple TV App, Apple Music und Fotos

Profile aus der Apple TV App richtest Du jetzt auch auf iPhone und iPad ein, mit Name, Altersfreigabe und Kinderkennzeichnung. Kinderprofile starten standardmäßig bei PG, das passt Du an. Apple Music bekommt ein schwarz-weißes Icon statt des roten, mit angepassten Akzenten in der App. Bilder aus Image Playground und große KI-Bearbeitungen in Fotos erhalten ein unsichtbares SynthID-Wasserzeichen, damit Du KI-Bilder erkennst. Das iPhone Duo bekommt schließlich Unterstützung für den USB-C Apple Pencil und Edge Light, einen Lichtrand um Dein Gesicht für Videogespräche.

tvOS 27.2: Bildschirmschoner-Shuffle und mehr Kontrolle über Deine Fotos

tvOS 27.2 läuft auf allen Apple TV 4K-Modellen außer der ersten Generation. Der Bildschirmschoner bekommt eine Shuffle-Option, die durch alle Kategorien wechselt: Aerials, Memories & Slideshows, Portraits und Snoopy. Es gilt ganz oder gar nicht, einzelne Kategorien auszuschließen geht also nicht. Bei Portraits und Memories & Slideshows wählst Du mit Deinem iPhone oder iPad selbst aus, welche Fotos oder Alben das Apple TV zeigen darf, damit Mitbewohner nicht Deine gesamte Fotobibliothek durchblättern können.

In der Apple TV App kommen ASL und BSL als Gebärdensprachoptionen für ausgewählte Filme und Serien dazu, im Player oder über Einstellungen, Apps, TV. Für die Österreichische Gebärdensprache ändert das nichts. Kinder- und Gastprofile wählen aus Avataren wie Snoopy und Charlie Brown. Siri AI fehlt noch: Das Apple TV 4K von 2021 und 2022 bekommt es später in diesem Jahr, das neue Apple TV 4K hat es von Anfang an, in Österreich ist es aber noch nicht verfügbar.

HomePod-Software 27.2: Sound Glow, Lock Controls und Mac-Audio

Sound Glow lässt die Oberseite des Lautsprechers mit dem mitleuchten, was Du abspielst. Die Farben stammen aus dem Albumcover und pulsieren zu Musik, Podcasts und Ambient-Sound. Die Funktion kommt auf den HomePod mini, den HomePod mini 2 und den HomePod (2. Generation), wie unser Artikel zu Sound Glow schon erwartet hatte. Der HomePod mini 2 läuft vom ersten Tag an mit 27.2 und ist ab dem 30. Oktober im Handel.

Lock Controls schaltet die Touch-Bedienung auf der Oberseite ab, damit weder Katze noch Kind versehentlich Musik starten. Siri und die Home-App funktionieren weiter, Timer und Wecker reagieren aber weiterhin auf Berührung. Für den Schalter müssen sowohl Dein iPhone als auch Dein HomePod auf 27.2 laufen. Neu ist außerdem, dass Du einen HomePod als Audioausgabe für Deinen gesamten Mac einstellst, mit einer AirPlay-Verbindung, die bestehen bleibt.

Die Software bereitet zudem Surround vor. Vier HomePods arbeiten als zwei vordere und zwei hintere Lautsprecher am neuen Apple TV 4K, das am 13. November erscheint. Dafür brauchst Du zwei gleiche Paare, entweder HomePod mini 2 oder HomePod (2. Generation). Hast Du noch keinen HomePod und suchst einen smarten Lautsprecher fürs Wohnzimmer, findest Du bei den smarten Lautsprechern reichlich Auswahl.

Was in iOS 27.2 fehlt: die überarbeitete Health-App

Die neu gestaltete Health-App steckte in den ersten Betaversionen von 27.2, doch Apple hat sie vor dem Release Candidate wieder entfernt. Nach ersten Berichten kommt sie später in diesem Jahr mit einem weiteren Update. Ein Datum nennt Apple nicht, wer wegen der Neuerung kommt, muss also noch warten. Die Sicherheitsfixes sind Grund genug, das Update trotzdem zu installieren.

iOS 27.2 installieren auf iPhone, Apple TV und HomePod

Auf iPhone und iPad gehst Du zu Einstellungen, Allgemein und Softwareupdate. Am Apple TV wählst Du Einstellungen, System und Softwareupdates. Den HomePod aktualisierst Du über die Home-App auf iPhone, iPad oder Mac: Öffne die Home-Einstellungen und wähle Softwareupdate. Sind automatische Updates aktiviert, installiert sich der HomePod von selbst. Aktualisiere zuerst Dein iPhone, damit Funktionen wie Lock Controls auf beiden Seiten bereitstehen.

Apple Home nach iOS 27.2 ausbauen

Die Home-App übernimmt mit diesem Update Aufgaben, die Du früher selbst automatisiert hast. Das macht eine einfache Basis umso wertvoller: ein Türsensor, der das Licht im Flur einschaltet, ein Bewegungssensor, der den Gang beleuchtet, und ein Zwischenstecker, der meldet, wann die Waschmaschine fertig ist. Der Eve Door & Window, die Eve Energy und der Eve Motion hängen per Matter in Apple Home. Für Automationen außerhalb der Wohnung brauchst Du einen HomePod oder ein Apple TV als Home-Zentrale.

Wer seine Wohnung weiter ausbauen möchte, findet bei tink das Zubehör, das mit der Home-App zusammenarbeitet, von Eve-Sensoren bis zu smarten Türschlössern von Nuki. Entdecke das komplette Angebot für Apple Home und lass Deine Routinen von selbst laufen.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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