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Dienstag, August 11, 2026
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Samsung AI Living: Smarte Küchengeräte für Kühlschrank, Ofen & Co.

Kühlschrank, Backofen, Geschirrspüler und Kochfeld sprechen bei Samsung jetzt miteinander. Mit der AI Living-Vision und neuen smarten Küchengeräten soll der Küchenalltag spürbar leichter werden.

Lange war die Küche der Ort im Zuhause, an dem Smart Home-Technik am wenigsten sichtbar war. Ein smartes Licht hier, eine App-Steuerung dort, aber die eigentlichen Küchengeräte blieben meist stumm. Das ändert sich gerade grundlegend: Mit seiner Vision „Your Companion to AI Living“ macht Samsung aus Kühlschrank, Backofen, Geschirrspüler und Kochfeld ein zusammenhängendes System. In diesem Artikel zeigen wir Dir smarte Küchengeräte von Samsung, was hinter AI Living steckt und wie Du das Konzept schon heute in Deine Küche holst.

Samsungs Vision „AI Living“: Die Küche als Zentrale des Zuhauses

Mit AI Living verfolgt Samsung ein klares Ziel: Geräte sollen nicht mehr isoliert funktionieren, sondern als Team zusammenarbeiten und Alltagsentscheidungen abnehmen. Die Küche spielt dabei die Hauptrolle, denn hier laufen die meisten täglichen Routinen zusammen, vom Einkaufen über das Kochen bis zum Aufräumen.

Technisch basiert das Ganze auf dem SmartThings-Ökosystem, das inzwischen über 430 Millionen Nutzer weltweit verbindet, sowie dem Sprachassistenten Bixby, der geräteübergreifende Befehle versteht. Neue Küchengeräte tauschen darüber Informationen aus: Ein Rezept, das Du am Kühlschrank auswählst, landet automatisch mit den passenden Einstellungen im Backofen. Genau dieses Zusammenspiel unterscheidet Samsung Smart Home in der Küche von klassischen Einzelgeräten mit App-Anbindung.

Der Kühlschrank wird zum digitalen Assistenten

Am sichtbarsten wird AI Living beim Samsung Family Hub Kühlschrank. Die aktuelle Generation nutzt AI Vision auf Basis von Google Gemini und erkennt damit deutlich zuverlässiger, was tatsächlich im Kühlschrank liegt, darunter bis zu 37 verschiedene frische Lebensmittel sowie verpackte und beschriftete Produkte.

Aus dieser Bestandsaufnahme entstehen praktische Funktionen:

  • „What’s for Today?“ schlägt Rezepte auf Basis der vorhandenen Zutaten vor, sodass weniger im Kühlschrank verdirbt.
  • FoodNote wertet das Ernährungsverhalten der Woche aus und erinnert Dich rechtzeitig an Nachkäufe.
  • Video-to-Recipe wandelt Kochvideos automatisch in Schritt-für-Schritt-Rezepte mit Zutatenliste um.

Wählst Du ein Rezept aus, sendet der Kühlschrank Temperatur und Garzeit direkt an kompatible Öfen weiter. Damit wird der Samsung Family Hub Kühlschrank zur Kommandozentrale der smarten Küche, nicht nur zum Kühlgerät mit Display.

Backofen, Kochfeld und Geschirrspüler ziehen mit

AI Living bleibt nicht beim Kühlschrank stehen. Auch die weitere smarte Küchengeräte von Samsung bekommen spürbare Verbesserungen:

Bespoke AI Backofen: Modelle wie die Dual-Cook-Steam-Serie kombinieren klassisches Umluftgaren mit Dampfunterstützung und nehmen empfangene Rezeptdaten direkt vom Kühlschrank entgegen. Über die SmartThings App lässt sich der Ofen zudem vorheizen und der Garfortschritt aus der Ferne verfolgen.

Induktionskochfeld mit Dunstabzug: Bei den neuen Kochfeldern verschmelzen Kochen und Abluft in einem Gerät. Das spart Platz in offenen Küchen und macht eine separate Dunstabzugshaube überflüssig, ein Detail, das besonders bei kleineren Grundrissen zählt.

AI Geschirrspüler: Der Geschirrspüler passt Wasserverbrauch, Temperatur und Programmdauer automatisch an die jeweilige Beladung an. Im Eco-Modus erreicht er laut Samsung eine bis zu 20 Prozent bessere Energieeffizienz als die Mindestanforderung der Energieklasse A, und öffnet die Tür am Ende des Programms selbstständig, damit das Geschirr besser trocknet.

Für Dich bedeutet das: Selbst Geräte, die bislang eher unauffällig ihren Dienst verrichtet haben, werden Teil eines lernenden, energiebewussten Systems.

So spielen die Geräte in der Praxis zusammen

Der eigentliche Mehrwert von AI Living zeigt sich erst im Zusammenspiel. Über SmartThings Energy lässt sich der Stromverbrauch einzelner Küchengeräte im Blick behalten und mit einem aktivierten AI Energy Mode senken, bei manchen Kühlschrankmodellen um bis zu 15 Prozent. Bixby erlaubt Sprachbefehle über Geräte hinweg, sodass ein einziger Satz reicht, um den Ofen vorzuheizen oder den Geschirrspüler zu starten.

Wichtig zu wissen: Nicht jede Funktion braucht zwingend das neueste Topmodell. Viele Basisfunktionen wie App-Steuerung, Fernüberwachung und Energieauswertung stehen bereits in aktuellen SmartThings-fähigen Geräten zur Verfügung. Wie Du Dein SmartThings-System einrichtest und smarte Küchengeräte damit verbindest, erfährst Du in unserem Artikel Was ist SmartThings? Das smarte Ökosystem von Samsung erklärt.

Unsere Empfehlungen für Deine smarte Küche

Wenn Du Deine Küche Schritt für Schritt in Richtung AI Living ausbauen möchtest, sind das sinnvolle Einstiegspunkte:

  • Ein Samsung Multidoor-Kühlschrank mit AI Living-Funktionen als zentrales Gerät, das Bestand und Rezepte verwaltet.
  • Ein Samsung Induktionskochfeld aus der aktuellen Generation für die Grundausstattung beim Kochen.
  • Passende Backöfen und Geschirrspüler aus dem smarten Sortiment, die sich über SmartThings anbinden lassen.

Die komplette, aktuelle Samsung-Produktpalette findest Du auf der Samsung Markenseite bei tink, nach Kühlschränken kannst Du gezielt in unserer Kühlschrank-Kategorie suchen, nach Backöfen in der Backofen-Kategorie und nach Spülmaschinen in der Geschirrspüler-Kategorie. Wenn Du Dich noch grundsätzlich fragst, wie Du Deine Küche am besten planst, lohnt sich zusätzlich ein Blick in unseren Ratgeber Die smarte Küche planen: Vom Kühlschrank bis zur Kaffeemaschine.

Fazit

Mit AI Living bietet Samsung nun smarte Küchengeräte für eine Küche, die als Ganzes mitdenkt. Der Kühlschrank verwaltet den Bestand, gibt Rezepte an den Backofen weiter, und Kochfeld sowie Geschirrspüler arbeiten spürbar energieeffizienter. Du musst dafür nicht sofort Deine komplette Küche austauschen, schon einzelne SmartThings-fähige Geräte bringen Dich dem vernetzten Konzept näher. Wer jetzt plant, sollte gezielt auf AI Living-Kompatibilität achten, damit sich neue Geräte später nahtlos einfügen.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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