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Einspeisevergütung 2026: Aktuelle Sätze und warum weniger Solaranlagen installiert werden

Im ersten Halbjahr 2026 sank die Zahl neuer Solaranlagen um 18 Prozent. Wir erklären die aktuellen Sätze der Einspeisevergütung 2026 und warum der Rückgang mehr mit Wirtschaftlichkeit als mit Urlaubszeit zu tun hat.

Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland rund 388.000 neue Photovoltaikanlagen registriert – 18 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum und fast ein Drittel weniger als 2024. Handwerksbetriebe und Fachmedien erklären das oft mit saisonalen Effekten oder allgemeiner Kaufzurückhaltung. Schaut man genauer hin, zeigt sich aber ein Zusammenhang, der viel mit der Einspeisevergütung 2026 und immer weniger mit Zufall zu tun hat.

Einspeisevergütung 2026: Diese Sätze gelten aktuell

Für den Zeitraum von August 2026 bis Januar 2027 gilt für neu in Betrieb genommene Anlagen folgende Einspeisevergütung:

AnlagengrößeTeileinspeisungVolleinspeisung
bis 10 kWp7,70 ct/kWh12,22 ct/kWh
10–40 kWp (anteilig)6,66 ct/kWh10,24 ct/kWh
40–100 kWp (anteilig)5,44 ct/kWh10,24 ct/kWh

Nach § 49 EEG 2023 sinken diese Sätze alle sechs Monate um ein Prozent – allerdings nur für Anlagen, die neu in Betrieb genommen werden. Einmal festgelegt, gilt der Satz für das Inbetriebnahmejahr plus 20 volle Kalenderjahre. Für die volle Einspeisevergütung musst Du Dich zudem vor Inbetriebnahme aktiv und schriftlich bei Deinem Netzbetreiber für die Volleinspeisung entscheiden – ohne diese Meldung gilt automatisch der niedrigere Satz für Teileinspeisung.

Die Zahlen des ersten Halbjahres 2026

Laut Auswertungen von Solarserver wurden im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 7,4 Gigawatt neue PV-Leistung installiert, verteilt auf rund 388.000 Anlagen. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei Dach- und Gewerbeanlagen mittlerer Größe aus: Das Segment von 30 bis 100 Kilowatt schrumpfte um 39 Prozent, das Segment von 100 bis 750 Kilowatt sogar um 48 Prozent. Anlagen über 750 Kilowatt, also große Solarparks, blieben dagegen nahezu auf Vorjahresniveau: 891 neue Projekte wurden registriert, im Schnitt aber rund 25 Prozent größer als 2025.

Schon der Jahresauftakt fiel schwach aus: Im Januar 2026 wurden lediglich 1.012 Megawatt neu installiert – der schwächste Jahresstart seit vier Jahren. Fast alle Segmente gingen zurück, nur kleine Gewerbeanlagen zwischen 100 Kilowatt und 1 Megawatt legten leicht zu.

Warum „Sommerpause“ nicht die ganze Geschichte ist

Dass der Januar ausgerechnet wegen Schnee auf den Dächern schwächelt, ist plausibel. Ein Rückgang, der sich über das ganze erste Halbjahr zieht, lässt sich damit aber nicht erklären. Auffällig ist zudem: Vor der planmäßigen EEG-Absenkung im Februar 2026 blieb der erwartete Vorzieheffekt aus, bei dem Kundinnen und Kunden eine Anlage schnell noch vor der Senkung installieren lassen. Genau das deutet darauf hin, dass die Einspeisevergütung für viele Kaufentscheidungen gar nicht mehr die entscheidende Rolle spielt, die sie früher hatte.

Das ergibt wirtschaftlich Sinn: Je niedriger die Vergütung für eingespeisten Strom, desto weniger lohnt es sich, überschüssigen Solarstrom einfach günstig ins Netz einzuspeisen – und desto wichtiger wird es, ihn selbst zu verbrauchen oder für später zu speichern.

Die andere Geschichte: Speicher wachsen vor allem im Gewerbe

Bei Batteriespeichern zeigt sich im ersten Halbjahr 2026 ein deutliches Wachstum – allerdings ungleich verteilt. Großspeicher über 750 Kilowattstunden legten um 161 Prozent zu, gewerbliche Speicher zwischen 100 und 750 Kilowattstunden um 48 Prozent, nach bereits 69 Prozent Wachstum im Jahr 2025. Auch die durchschnittliche Anlagengröße stieg spürbar: bei Gewerbespeichern von 193 auf 246 Kilowattstunden, bei Großspeichern von 13,9 auf 17 Megawattstunden.

Für private Haushalte ist das Bild gemischter: Im schwachen Januar 2026 ging die Nachfrage nach Heimspeichern zusammen mit der schwachen PV-Nachfrage im selben Segment zurück. Das heißt nicht, dass sich ein Speicher fürs Eigenheim nicht lohnt – im Gegenteil, mit sinkender Einspeisevergütung wird er wirtschaftlich interessanter. Es bedeutet eher, dass viele private Haushalte diesen Wechsel von „Strom verkaufen“ zu „Strom selbst nutzen“ noch nicht vollzogen haben, während gewerbliche Betreiber hier bereits deutlich schneller umsteuern.

Photovoltaik ohne Papierkram: Was tink.energy übernimmt

Trotz sinkender Einspeisevergütung bleibt eine eigene Solaranlage für viele Haushalte attraktiv – wenn der Aufwand für Planung, Förderanträge und Handwerkersuche nicht abschreckt. Genau hier setzt tink.energy an: Das Angebot bündelt die komplette Photovoltaikanlage inklusive Speicher als Rundum-Paket – von der ersten Beratung über die individuelle Planung bis zur Installation durch regionale Fachbetriebe. Auch die Beantragung möglicher Fördermittel übernimmt das Team für Dich.

Bei der Technik setzt tink.energy unter anderem auf Komponenten von Viessmann – für effiziente, langlebige Anlagen statt Kompromisse bei der Qualität.

Was das für Dich bedeutet

Hast Du bereits eine Solaranlage oder überlegst gerade, eine anschaffen zu lassen, lohnt sich ein Blick über die Panele hinaus. Wir haben dazu bereits einiges zusammengetragen:

Das komplette Angebot an Solarmodulen, Balkonkraftwerken und Energiespeichern für Dein Zuhause findest Du in unserer Energiespeicher-Kategorie und bei unseren Balkonkraftwerken auf tink.de.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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