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Galaxy Watch 9 & Ultra 2: Samsungs neue Smartwatches sind jetzt offiziell

Entdecke, wie die kommende Samsung Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2 dank smarter künstlicher Intelligenz den Sprung vom passiven Logbuch am Handgelenk zum aktiven, mitdenkenden Gesundheitscoach schaffen.

Wir erfassen heutzutage fast alles über unseren eigenen Körper. Wir zählen jeden Schritt, verfolgen genau unsere Schlafzyklen und wissen exakt, wie hoch unser Puls beim kurzen Sprint zur Bahn war. Trotzdem enttäuscht uns all diese gesammelte Daten oft. Du hast einen Schatz an Informationen am Handgelenk, bekommst aber selten Antwort auf die wichtigste Frage: Was bedeutet das jetzt konkret dafür, wie ich mich heute fühle?

Beim Galaxy-Unpacked-Event hat Samsung genau dieses Problem angehen wollen. Der Hersteller hat die neue Galaxy Watch 9 und die kraftvolle Watch Ultra 2 jetzt offiziell vorgestellt – und der Fokus liegt tatsächlich weniger auf noch mehr abstrakten Zahlen, sondern auf einem menschlicheren Ansatz: KI-gestützten Gesundheitsanalysen, die Dir konkrete Empfehlungen statt nur Rohdaten liefern.

Der Sprung von passiven Daten zu aktiven Ratschlägen

Während Deine alte Sportuhr vor allem als digitaler Durchreicher Deines Pulses auf Dein Handydisplay fungierte, sollen die neuen Uhren dank Samsungs BioActive-Sensoren und integrierter KI-Analysen deutlich mehr leisten.

Verstehen statt nur messen

Beide Modelle werten kontinuierlich Gesundheits- und Fitnessdaten aus und bereiten sie mithilfe KI-gestützter Analysen auf – mit Fokus auf Schlaf, Aktivität, Erholung und Herz-Kreislauf-Werte. Konkret bringt Samsung dafür mehrere neue Funktionen: eine Analyse möglicher Anzeichen für Schlafapnoe, eine Bewertung Deiner persönlichen Vitalwerte, eine Übersicht zu Deiner Herzgesundheit, eine Einschätzung Deiner täglichen Trainingsbelastung, einen Fitnessindex zur Bewertung Deiner Leistungsfähigkeit sowie eine Geräuschüberwachung zum Schutz Deines Gehörs. Einige dieser Funktionen setzen Android 13, die aktuelle Samsung-Health-App und ein Samsung-Konto voraus, bestimmte Gesundheitsanalysen benötigen zudem mehrere Tage Datenerfassung, bevor sie zuverlässige Ergebnisse liefern.

Auf Deine biologischen Signale hören

Das Ergebnis: Die Trainingsbelastungs-Einschätzung und der Fitnessindex geben Dir eine konkrete Rückmeldung, ob Dein Körper bereit für ein intensives Training ist oder eher Erholung braucht – statt Dich einfach nur mit rohen Zahlen zu konfrontieren. Es geht nicht länger darum, verbissen vorprogrammierte Ziele abzuhaken, sondern darum, eine nachhaltige, vitale Balance in Deinem Leben zu finden. Möchtest Du diese Balance zu Hause noch weiter im Blick behalten, um den vollen Effekt Deiner Erholung zu sehen? Eine Kombination mit smarten Gesundheits-Gadgets, wie wir sie auch in unserem Artikel über Fitness-Smartwatches im Alltag empfehlen, ist die perfekte Ergänzung zu Deiner Uhr.

Ein Blick unter die Haube der Watch 9

Für die neue Generation hat Samsung auch unter der Haube einiges verändert – und das betrifft nicht nur Software.

Neuer Chip statt Exynos

Die wohl auffälligste technische Änderung: Samsung setzt für seine Smartwatches nicht mehr auf einen selbst entwickelten Exynos-Chip, sondern auf den neuen Qualcomm Snapdragon Wear Elite. Das betrifft sowohl die Galaxy Watch 9 als auch die Watch Ultra 2. Die Galaxy Watch 9 bekommt zudem ein überarbeitetes Aluminiumgehäuse für einen besseren Sitz am Handgelenk sowie neue Armbandoptionen. Ausgestattet ist sie mit einem 390-mAh-Akku und einem Display mit bis zu 3.000 Nits Helligkeit.

Kein Drehring in Sicht

Für die Tech-Puristen, die auf ein klassisch designtes Modell gehofft hatten, gibt es eine endgültige Bestätigung: Samsung lässt die vertraute Classic-Variante mit dem physisch drehbaren Ring rund um das Display in dieser Generation komplett aus. Stattdessen setzt der Hersteller auf ein cleanes, glattes und modernes Design, das vor allem auf nahtlose Touch-Bedienung und Sprachbefehle setzt.

Die Galaxy Watch 9 ist in zwei Größen erhältlich. Die kleinere Variante startet bei 409 Euro mit Bluetooth beziehungsweise 459 Euro mit LTE und ist in Graphite und Cream erhältlich. Die größere Variante kostet 439 Euro mit Bluetooth beziehungsweise 489 Euro mit LTE und kommt in Graphite und Silver.

Der bewährte Kraftprotz: Galaxy Watch Ultra 2

Neben dem sehr kompletten Standardmodell betritt natürlich auch der Nachfolger der extremen Ultra-Linie die Bühne.

Fokus auf absolute Höchstleistung

Die Galaxy Watch Ultra 2 richtet sich klar an anspruchsvolle Outdoor-Sportler und Abenteurer. Neue Trainingsfunktionen unterstützen unter anderem Trailrunning, Radfahren und sogar Tauchen: Dank Schutz bis IP69K, 10 ATM und einer Zertifizierung nach DIN EN 13319 kann die Uhr laut Samsung auch beim Tauchen genutzt werden und zeichnet dabei Tiefe, Dauer und Wassertemperatur auf. Gemeinsam mit dem Tauchausrüster Mares hat Samsung dafür sogar eine eigene Diving-App entwickelt. Angetrieben wird die Uhr ebenfalls vom neuen Snapdragon Wear Elite.

Größerer Akku, helleres Display, schlankeres Gehäuse

Die Galaxy Watch Ultra 2 bekommt einen auf 800 mAh vergrößerten Akku – rund 35 Prozent mehr Kapazität als beim Vorgänger mit 590 mAh. Das Display erreicht eine Spitzenhelligkeit von bis zu 5.000 Nits, Samsungs bisher hellstes Smartwatch-Display. Trotz des größeren Akkus fällt das Titan-Gehäuse dank einer um rund 12 Prozent reduzierten Bauhöhe schlanker aus als beim Vorgänger. Die Uhr ist ausschließlich mit LTE und in 47 Millimetern erhältlich, wahlweise in den Farben Titanium Gray und Titanium Silver, und kostet 749 Euro.

Preise und Verkaufsstart auf einen Blick

Beide Modelle sind ab sofort vorbestellbar, der offizielle Verkaufsstart ist der 7. August 2026. Die Einstiegspreise: Galaxy Watch 9 (40 mm) ab 409 Euro, Galaxy Watch 9 (44 mm) ab 439 Euro und Galaxy Watch Ultra 2 ab 749 Euro.

Es gibt Ruhe, die Kontrolle über das eigene Wohlbefinden in der Hand zu haben – vor allem, wenn Deine Hardware tatsächlich mitdenkt, statt Dich nur mit harten Zahlen zu konfrontieren. Neugierig, wie Du Deinen neuen Sportbegleiter nahtlos mit dem Rest Deiner täglichen Technik verbindest, damit Dein Zuhause Dir wirklich bei der Erholung hilft? Entdecke die smarten Integrationsmöglichkeiten in unserer Samsung SmartThings-Übersicht und schaffe die perfekte, entspannende Basis für Deine Gesundheit.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink und hat seitdem schon diverse Testberichte geschrieben. Sein Smart Home besteht überwiegend aus Produkten von Google, tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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