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IFTTT stellt das Preismodell auf Nutzung um: Was bedeutet das für Deine Applets?

IFTTT löst sich von der Applet-Grenze und schaut ab dem 28. Oktober darauf, wie oft Deine Automatisierungen laufen. Was das für Deine Routinen und Deine smarte Beleuchtung heißt, liest Du hier.

Im kostenlosen Tarif von IFTTT bleibt es bei zwei Applets. Wer mehr braucht, griff bisher zu einem Bezahlpaket, bei dem genau diese Zahl den Takt vorgab: zwanzig Applets bei Pro, unbegrenzt bei Pro+. Mit dem neuen IFTTT Preismodell, das am 28. Oktober 2026 startet, fällt dieser Maßstab weg. Welcher Tarif zu Dir passt, hängt dann davon ab, wie oft Deine Automatisierungen laufen und welche Funktionen sie nutzen.

Was zum IFTTT Preismodell bereits feststeht

Die Zahl der Applets ist künftig keine Grenze mehr. Du erstellst so viele, wie Du willst, schaltest sie ein und veröffentlichst sie, ohne dass ein Limit bremst. Welches Paket Du brauchst, ergibt sich aus der Zahl der Ausführungen und aus der Art des Applets. Außerdem öffnet IFTTT Funktionen, die bisher teureren Tarifen vorbehalten waren, auch wenn noch offen ist, um welche es sich handelt.

Wer heute zahlt, merkt vorerst nichts. Die Preise von Pro, Pro+ und den älteren Legacy-Abos bleiben bestehen. Landet Deine Nutzung voraussichtlich über der Grenze des neuen Pakets, meldet sich IFTTT von selbst bei Dir. Du musst also nichts unternehmen, bevor die Details da sind.

Was IFTTT noch nicht verraten hat

Wie viele Ausführungen jedes Paket enthält, was die Pakete kosten, ob zusätzliche Ausführungen separat berechnet werden und wie sich Free, Pro und Pro+ künftig unterscheiden, ist noch offen. Diese Erklärung folgt laut Unternehmen am 28. Oktober selbst. Als Grund nennt IFTTT den Aufstieg von KI-Automatisierungen. Die Einschränkungen bei Funktionen und Applets der vergangenen Jahre sieht das Unternehmen im Nachhinein als Fehler, und die will es mit dem neuen IFTTT Preismodell zurücknehmen.

Welche Applets im IFTTT Preismodell am schwersten wiegen

Applets, die einmal am Tag etwas tun

Ein Applet, das bei Sonnenuntergang Deine Philips Hue-Beleuchtung einschaltet, läuft etwa dreißig Mal pro Monat. Dasselbe gilt für einen Sonos-Speaker, der jeden Morgen Deinen Lieblingssender startet und die Lautstärke auf einen festen Wert setzt. Solche Applets bleiben bei jeder halbwegs vernünftigen Ausführungsgrenze weit im grünen Bereich.

Applets, die alle paar Minuten mitlaufen

Anders sieht es bei Applets aus, die ständig einen Messwert wegschreiben oder eine Meldung senden, etwa ein Temperaturwert, der alle fünf Minuten in einer Tabelle landet. Das sind 288 Ausführungen pro Tag und gut 8.600 pro Monat für ein einziges Applet. Ob IFTTT so eine Logzeile als volle Ausführung zählt, gehört zu den Details, die noch kommen. Die Faustregel steht aber: Je öfter ein Trigger auslöst, desto schwerer wiegt das Applet im IFTTT Preismodell.

So bereitest Du Deine Automatisierungen auf das IFTTT Preismodell vor

Geh Deine Applet-Liste durch

Öffne die App und schau nach, welche Applets aktiv sind und wie oft sie wirklich etwas tun. Meist verursacht eine Handvoll Applets den Großteil der Ausführungen, und oft sind auch Applets dabei, die seit Monaten nichts mehr ausgelöst haben. Die kannst Du ohne Reue ausschalten.

Verlagere, was auch ohne IFTTT geht

Ein Applet, das zwei Geräte innerhalb desselben Ökosystems verknüpft, braucht keinen Umweg über einen Webdienst. Routinen in Apple Home, Google Home und Alexa laufen lokal oder in der eigenen Cloud, und mit Matter reichen sie heute über Marken hinweg. IFTTT behält seinen Platz für Verknüpfungen, die eine Plattform selbst nicht kennt, etwa Webhooks, Kalender, Wetterdaten oder ein Applet mit KI-Schritt.

Möchtest Du Hue-Licht weiter über IFTTT steuern, läuft das über die Hue Bridge. Über diese Verbindung schickt IFTTT Aktionen wie An, Aus, Dimmen und Szene wählen. Alle Starter-Sets unten enthalten diese Bridge.

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Miss zuerst, was eine Routine wirklich bringt

Für Routinen, die auf Stromverbrauch reagieren, brauchst Du keinen Webdienst. Smarte Steckdosen mit Verbrauchsmessung lassen sich in der App des Herstellers schalten und mit den Routinen Deiner eigenen Plattform koppeln. Die Eve-Modelle arbeiten über Matter und laufen damit auch in Apple Home. So startet die Waschmaschine erst, wenn die Solaranlage genug liefert, ohne dass dafür eine Ausführung bei IFTTT zählt. Wie Du damit Energiekosten senkst, steht in unserem Ratgeber zum Energiesparen mit Apple Home.

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Möchtest Du, dass Deine Automatisierungen weniger von einem Abo abhängen? Dann baue Dir eine Basis, die eigenständig läuft, mit Philips Hue-Beleuchtung und smarten Steckdosen von tink.at, und heb Dir IFTTT für die Verknüpfungen auf, bei denen es wirklich etwas beisteuert.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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