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Smart Home in Deutschland: Was 2026 wirklich im Einsatz ist

Mehr als jede:r Zweite in Deutschland nutzt inzwischen Smart Home-Anwendungen. Welche Geräte dahinterstecken und was Du für den Einstieg brauchst, zeigen die neuen Bitkom-Zahlen.

Smart Home in Deutschland ist im Alltag angekommen: 52 % der Deutschen nutzen laut Bitkom inzwischen mindestens eine Smart Home-Anwendung im eigenen Haushalt. 2022 waren es noch 43 %. Wir haben uns die Zahlen angesehen und zeigen Dir zu jeder Kategorie, was dahintersteckt und welche Produkte aus unserem Sortiment dazu passen.

Smart Home in Deutschland: Mehr als die Hälfte nutzt es

Bitkom Research hat im Sommer 2026 telefonisch 1.159 Menschen ab 16 Jahren befragt, darunter 597 Smart Home-Nutzer:innen. Die Ergebnisse erschienen am 24. August 2026. Der Anteil der Nutzer:innen ist von 43 % (2022) über 46 % (2024) auf jetzt 52 % gestiegen. Besonders weit verbreitet ist Smart Home bei Jüngeren: 73 % der 16- bis 29-Jährigen und 70 % der 30- bis 49-Jährigen nutzen entsprechende Anwendungen.

Wer einmal startet, bleibt selten bei einem Gerät. Nutzer:innen haben im Schnitt sechs Anwendungen im Einsatz. Als Gründe nennen sie vor allem Komfort und Lebensqualität (82 %), Energiesparen (72 %) und mehr Sicherheit (58 %). Geld sparen wollen 33 %.

Diese Anwendungen sind am häufigsten im Einsatz:

AnwendungAnteil
Smarte Lampen und Leuchten46 %
WLAN-Steckdosen (Smart Plugs)44 %
Saugroboter33 %
Energiesysteme, Heizkörperthermostate, Verbrauchszähler28 %
Intelligente Alarmsysteme23 %
Smarte Videoüberwachung21 %

Quelle: Bitkom Research, Smart Home 2026 (Befragung in den Kalenderwochen 23 bis 28, n = 1.159)

Smarte Lampen: Der beliebteste Einstieg

Am weitesten verbreitet sind smarte Lampen und Leuchten: 46 % der Befragten nutzen sie im Haushalt. Das überrascht kaum, denn der Wechsel ist einfach. Du tauschst das Leuchtmittel, koppelst es per App und steuerst Helligkeit, Farbe und Zeitpläne vom Sofa aus. Mit smarten Lampen in E27, E14 oder GU10 brauchst Du keine neue Verkabelung.

Bei Philips Hue findest Du die ganze Bandbreite von Leuchtmitteln bis zur Stehleuchte. Die Eigenmarke tink Basics bietet Lampen und LED-Streifen mit Matter. Wie Du Schritt für Schritt ein Lichtsystem aufbaust, zeigt unser Ratgeber zur Smart Home-Beleuchtung.

Smarte Steckdosen: Wenig Aufwand, viel Wirkung

Fast ebenso häufig kommen WLAN-Steckdosen zum Einsatz: 44 % nutzen sie. Sie machen aus jedem Gerät ein smartes Gerät. Kaffeemaschine, Stehlampe oder Ventilator lassen sich per App, Sprachbefehl oder Zeitplan schalten. Einige Modelle wie die Energy-Steckdose von Eve messen zusätzlich den Stromverbrauch, so findest Du heraus, welche Geräte im Standby unnötig Strom ziehen. Auch TP-Link bietet mit Tapo kompakte Zwischenstecker.

Welche smarten Steckdosen sich lohnen und worauf es bei Matter, Verbrauchsmessung und Größe ankommt, vergleichen wir in unserem Steckdosen-Vergleich.

Saugroboter: Deutlich im Aufwind

Auch Staubsauger-Roboter haben laut Bitkom deutlich zugelegt: 33 % nutzen sie inzwischen. Viele Modelle übernehmen mit einer Station das Saugen, Wischen und Entleeren nahezu allein. In unserem Sortiment findest Du Modelle von eufy und TP-Link, vom günstigen Einsteiger bis zum Saug- und Wischroboter mit All-in-One-Station.

Welche Wischfunktion zu Deinem Haushalt passt, zeigt unser Vergleich der besten Saug- und Wischroboter. Alle Modelle im Überblick findest Du bei den Saugrobotern.

Heizung und Energie: Sparen als zweitwichtigster Grund

Energiesysteme, Heizkörperthermostate oder Verbrauchszähler setzen 28 % der Befragten ein. Dazu passt, dass Energiesparen für 72 % der Nutzer:innen ein Grund fürs Smart Home ist. Gerade in der Heizperiode zahlt sich das aus: Smarte Heizkörperthermostate senken die Temperatur nach Zeitplan oder wenn niemand zu Hause ist, ohne dass Du jeden Regler von Hand drehst.

Bei tado° und Bosch Smart Home gibt es komplette Starter-Sets für Wohnung und Haus. Weitere Ideen, wie Du Heizkosten senkst, findest Du in unserem Ratgeber Heizkosten sparen: Tipps für Haus, Mietwohnung & Altbau.

Sicherheit: Alarmanlagen und Kameras

Beim Thema Sicherheit nutzen 23 % intelligente Alarmsysteme und 21 % smarte Videoüberwachung. Eine Smart Home Alarmanlage kombiniert in der Regel eine Zentrale mit Tür- und Fensterkontakten, Bewegungsmeldern und Sirene. Komplette Sets von Ring oder ABUS sind ein guter Start, weil Du sie später Stück für Stück erweitern kannst.

Bei Smart Home Kameras hängt viel an der Frage, wo die Aufnahmen landen: 39 % der Smart Home-Nutzer:innen würden Geräte mit integrierter Kamera gar nicht einsetzen. Wer Aufnahmen lieber lokal speichert und kein Abo möchte, findet passende Modelle zum Beispiel von Reolink und eufy. Die Auswahl mit lokalem Speicher haben wir für Dich vorgefiltert. Worauf es bei Systemen ohne laufende Kosten ankommt, steht in unserem Ratgeber Videoüberwachung ohne Abo.

Eine hellgrau gestaltete Infografik im modernen Design von tink.de (oben links mit dem typischen blauen Haus- und WLAN-Logo und dem Schriftzug „tink“). Unter dem blauen Badge „SMART HOME | NUTZUNG“ steht die große Überschrift „Smart Home wird Massenmarkt“ mit dem Untertitel „Nutzung in Deutschland (in Prozent)“.

Die Daten sind in drei weiße, abgerundete Inhaltskarten unterteilt:

Marktwachstum (links): Ein Säulendiagramm zeigt steigende Nutzungszahlen mit blauen, abgerundeten Säulen: 43 % im Jahr 2022, 46 % im Jahr 2024 und 52 % im Jahr 2026.

Altersgruppen & Intensität (oben rechts): Zwei kreisförmige, blaue Ringdiagramme zeigen eine hohe Nutzung bei jüngeren Altersgruppen: 73 % bei den 16- bis 29-Jährigen und 70 % bei den 30- bis 49-Jährigen. Daneben ist eine Grafik mit Personen-Icon platziert, die besagt: „6 Anwendungen nutzt ein Smart-Home-Anwender in Deutschland bereits“.

Die beliebtesten Anwendungen (unten rechts): Sechs kleine, runde blaue Icons mit Prozentangaben und Beschriftungen listen die häufigsten Nutzungen auf: Smarte Beleuchtung (46 %), WLAN-Steckdosen (44 %), Staubsaugerroboter (33 %), Heizkörperthermostate (28 %), Alarmsysteme (23 %) und Videoüberwachung (21 %).

Am unteren Bildrand befindet sich die kleine Quellenangabe: „Quelle: Bitkom Research (Smart Home 2026, repräsentative Befragung) | Eigene Darstellung tink.de“.
KI-Generierte Grafik zur Veranschaulichung

Was Nutzer:innen beim Kauf wichtig ist und was sie bremst

Bei der Auswahl zählt für Smart Home-Nutzer:innen vor allem die Bedienfreundlichkeit (93 %), gefolgt von guten Testergebnissen (91 %) und Datensicherheit (87 %). Sprachsteuerung (81 %) und die Kompatibilität mit anderen Geräten (79 %) sind ebenfalls wichtig. Genau hier setzen Standards wie Matter und Thread an: Geräte verschiedener Hersteller lassen sich in den großen Smart Home-Systemen gemeinsam nutzen.

Wer noch kein Smart Home hat, nennt vor allem die Angst vor Hackerangriffen als Hürde (59 %). Dahinter folgen die Sorge vor Missbrauch persönlicher Daten (40 %) und zu hohe Kosten (38 %). Insgesamt sorgen sich 83 %, dass smarte Geräte gehackt werden könnten. Gleichzeitig vertrauen 64 % der Nutzer:innen darauf, dass ihre Daten in Smart Home-Anwendungen sicher sind.

Ein paar Hausaufgaben bleiben: 38 % verwenden für viele Geräte dasselbe Passwort, und 27 % installieren verfügbare Updates nur selten sofort. Ein eigenes Passwort pro Gerät und aktuelle Software sind schnell erledigt. Mehr dazu liest Du in unserem Ratgeber Sicherheit und Datenschutz im Smart Home.

Auch die Zuverlässigkeit ist meist kein Problem: 45 % hatten in den vergangenen zwölf Monaten gar keine Ausfälle. Wenn doch etwas ausfiel, lag es bei 85 % der Betroffenen an der Internetverbindung.

Fazit

Smart Home in Deutschland ist längst kein Nischenthema mehr. Licht, Steckdosen und Saugroboter führen die Liste an, Heizung, Alarm und Kameras holen auf. Am einfachsten startest Du mit smarten Lampen oder smarten Steckdosen. Saugroboter und smarte Heizkörperthermostate sparen Zeit und Energie, eine Smart Home Alarmanlage und Smart Home Kameras sorgen für ein gutes Gefühl zu Hause. Achte beim Kauf auf Datensicherheit und Kompatibilität, dann wächst Dein Smart Home Schritt für Schritt mit.

Welches System zu Deinen Geräten passt, siehst Du in unserer Übersicht der Smart Home-Systeme.

Marc
Marc
Marc ist seit 2019 bei tink. Seit 2025 leitet er die Redaktion des tink Blogs und 2026 hat er die Leitung des Video- und Social Media-Teams übernommen. Im Smart Home setzt er auf die Sprachsteuerung mit Google Gemini sowie auf die smarten Geräte von tado° und Philips Hue. Aber auch die Sonos-Lautsprecher haben es ihm angetan. Dank Matter erweitert er sein Ökosystem jetzt auch um eve, Aqara & Co.

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