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Gerade wenn es draußen immer kälter wird, will man es drinnen kuschelig warm haben. Doch dabei wollen die Energiekosten nicht aus den Augen verloren werden. Dabei können smarte Heizkörperthermostate behilflich sein. Sie ersetzen das herkömmliche Thermostat und werden an dem Heizkörperthermostat angebracht. Mit den Heizungsthermostaten kann jederzeit die Wunschtemperatur aufs Grad genau eingestellt werden. Durch effiziente Einstellungen wie Geofencing helfen sie auch dabei die Heizkosten zu senken.
Heizungsvergleich
Smarte Heizungen gibt es mittlerweile viele. Doch wo liegen die Unterschiede? In diesem Video vergleichen wir für Dich die Systeme von Bosch, Homematic IP, Eve, Netatmo und tado°.
Ein Heizkörperthermostat enthält einen Temperaturfühler, der mit Gas oder Flüssigkeit gefüllt ist. Dieser steuert das Öffnen und Schließen des Heizungsventils. Wird die Raumtemperatur wärmer als am Thermostat eingestellt, dehnt sich die Flüssigkeit aus und das Ventil schließt sich. Bei der Einstellung der Wunschtemperatur gilt: je weiter das Thermostat aufgedreht ist, desto stärker ist das Ventil geöffnet. So kann mehr Heizwasser in den Heizkörper fließen und es wird wärmer. Dreht man das Heizkörperthermostat eine Stufe höher entspricht das ungefähr 3-4° Grad wärmer.
Smartes Heizkörperthermostat | Analoges Heizkörperthermostat | ||
---|---|---|---|
Fühler | Elektronischer Fühler | Mit Gas oder Flüssigkeit gefüllt | |
Ventilsteuerung | Elektronisch | Mechanisch | |
Heizungssteuerung | Fernsteuerung | Manuelle Steuerung | |
Standardtemperatur | 17° C | 12° C | |
Messgenauigkeit | Präzise | Relativ |
Im Gegensatz zu einem analogen wird das Ventil bei einem smarten Thermostat nicht mit Gas oder Flüssigkeit gesteuert, sondern mit einem elektronischen Fühler. Dabei wird das Heizkörperthermostat mit einem Elektromotor weiter auf- oder zugedreht. Die Heizung selbst wird per Fernsteuerung über die App bedient. Die Standardtemperatur bei einem analogen Thermostat ist ca. 12° C, bei einem smarten 17° C. Zudem kann bei einem smarten Heizthermostat die Temperatur sehr präzise eingestellt werden, wobei es bei einem analogen nur zu einer relativen Genauigkeit kommt.
Ein weiterer Unterschied zwischen smarten und analogen Thermostaten für Heizkörper ist die Kommunikation. Ein Analoges wird per Hand bedient, ein smartes kann nicht nur mit der App kommunizieren, sondern auch mit anderen Heizkörperthermostaten oder sogar mit Drittgeräten. So können alle Heizkörper gleichzeitig gesteuert oder in eine Systemwelt eingebunden werden.
Um noch effizienter zu Heizen und dabei Heizkosten zu sparen, können Routinen für bestimmte Uhrzeiten und Wochentage eingestellt werden. Ebenso bieten die meisten smarten Heizkörperthermostate die Funktion Geofencing. Das bedeutet, dass das Thermostat dank GPS des Smartphones wahrnimmt, wenn man das Haus verlässt und dann die Heizung herunterdreht. Natürlich wird die Temperatur wieder hochgedreht, wenn das Smartphone in der Nähe wieder entdeckt wird.
Einer der großen Vorteile der smarten Heizkörperthermostate ist die einfache Installation und Nutzung. Sie werden einfach anstatt des analogen Thermostats an den Heizkörper geschraubt und dann mit der App verbunden. Ab diesem Moment kann man mit nur einem Fingertipp die Temperatur hoch- und runterdrehen, wie man es wünscht.
Durch die präzise Temperatureinstellung sowie der effizienten Routinen kannst Du Energiekosten sparen und es dabei trotzdem warm und gemütlich haben. Es wird nur dann auf die Wunschtemperatur geheizt, wenn es nötig ist. Das Heizkörperthermostat erkennt die richtige Temperatur selbst und hört auf zu heizen. Dank des effizienten Heizens erhöht sich auch die Raumluftqualität, da das schlagartige Erwärmen ausbleibt und sich dadurch kein Kondenswasser in der Wohnung bildet. Das senkt die Gefahr von Schimmelbildung im Haus.
Heizkörperthermostat | Funkverbindung | Manuelle Steuerung | Basisstation notwendig | Geofencing | Routinen | Google Assistant kompatibel | Amazon Alexa kompatibel | Apple HomeKit/Siri kompatibel | |
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Eve Thermos | Bluetooth | — | — | — | — | ||||
Netatmo Heizkörperthermostat | WLAN | ||||||||
tado Heizkörperthermostat | WLAN | ||||||||
innogy SmartHome Heizkörperthermostat | WLAN | — | — | ||||||
Bosch Smart Home Heizkörperthermostat | WLAN | — | |||||||
Homematic IP Heizkörperthermostat | Funk | — | — | ||||||
devolo Home Control Heizkörperthermostat | Z-Wave | — | — | ||||||
eCozy Home Thermostat | Zigbee | — | — | — | — | — | |||
Telekom SmartHome Heizkörperthermostat | Funk | — | — | — | |||||
AVM FRITZ! DECT 301 | WLAN | — | — | — | — |
Die vier beliebtesten Heizkörperthermostate im tink Shop sind derzeit die von tado°, Eve Systems, Netatmo und Bosch. Alle vier können neben der App auch manuell direkt am Heizkörper gesteuert werden. Dazu besteht bei allen Modellen die Möglichkeit effiziente und auf Dich abgestimmte Routinen zu erstellen. Die Thermostate von tado°, Netamto und Bosch verbinden sich per WLAN mit Deinem Smartphone und lassen sich dann von überall aus per App steuern. Das Eve Thermo hingegen nutzt eine Bluetooth-Verbindung. Daher ist eine Steuerung von unterwegs aus nur in Verbindung eines Apple TVs oder iPads, das im heimischen WLAN eingebunden ist, möglich. Dabei fungiert der Apple TV als Bridge. Für noch mehr Effizienzen sorgt bei den Heizkörperthermostaten von tado° und Netatmo die Geofencing-Funktion. Zusätzlich lassen sich die beiden Modelle mit den gängigen Sprachassistenten Google Home, Apple HomeKit und Amazon Echo per Sprachbefehl steuern. Das tado° Heizkörperthermostat erkennt zudem, wenn ein Fenster offen ist ohne zusätzlichen Fensterkontakt. Des Weiteren ist das Eve Thermo derzeit nur mit dem iOS-Betriebssystem kompatibel. Das Bosch Heizkörperthermostat kann natürlich in die Bosch Smart Home Systemwelt eingebunden werden.