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Apple HomeView bekommt vielleicht einen Roboterarm, der das Display zu Dir dreht

Apple arbeitet laut Bloomberg an einer HomeView mit neun Zoll an einem Motorarm, der sich zum Sprecher dreht. Das ist bekannt, das ist noch Spekulation und so bereitest Du Deine Routinen schon jetzt vor.

Ein Display auf der Küchenzeile schaut immer nur in eine Richtung. Stehst Du am Herd, während es zur Couch zeigt, liest Du das Rezept mit schiefem Kopf oder läufst ständig zum Gerät. Apple arbeitet laut Mark Gurman von Bloomberg an einer Lösung: einer zweiten, höher positionierten HomeView mit einem Roboterarm, der das Display zu der Person dreht, die mit Siri spricht.

Kurz sortiert, was feststeht: Die normale HomeView ist offiziell vorgestellt und kommt am 13. November unter anderem in den USA, in Großbritannien und in Kanada in den Verkauf, nicht in der EU. Alles, was unten zur Roboter-Variante steht, stammt aus Gurmans Newsletter und ist von Apple nicht bestätigt. Eine HomeView mit Roboterarm ist für Dein Setup mit Apple Home noch Zukunftsmusik, gibt aber die Richtung für die Routinen vor, die Du später auf so einem Display sehen willst. Mehr zum Ökosystem findest Du in unseren Apple-Home-Artikeln und im Überblick zum Apple Smart Home Hub.

Was ein Smart Display anzeigt, kommt von dem Zubehör drumherum. Ein Bewegungsmelder im Flur startet abends die Szene „Zuhause“, ein Türsensor meldet, dass die Hintertür offensteht, und erst danach entscheidet das Display, was es zeigt. Eve baut diese Bausteine mit Matter, sodass sie auf jedem Apple-Home-Display funktionieren, auch auf einem, das noch nicht erschienen ist. Der Eve Motion ist dafür der Sensor, der die meisten Routinen anstößt.

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Das meldet Gurman zur HomeView mit Roboterarm

Die Roboter-Variante trägt den internen Codenamen J595. Gurman nennt ein Display von etwa neun Zoll, gegenüber sieben Zoll beim Modell, das jetzt erscheint. Das Display hängt an einem Motorarm, der sich um 360 Grad drehen kann. Anhand Deiner Stimme erkennt das Gerät, wer mit Siri spricht, und richtet das Display auf diese Person aus. Optisch soll es laut den Berichten der normalen HomeView ähneln, steht im Sortiment aber darüber. Als Starttermin kursiert 2027 oder 2028.

Das ist noch nicht bekannt

Preis, offizieller Name und endgültige Spezifikationen sind offen. In der Berichterstattung fallen Namen wie HomeView Ultra oder HomeView 360, das sind aber Spekulationen. Auch 2027 oder 2028 ist eine Schätzung und kein Veröffentlichungstermin. Ob die Roboter-Variante überhaupt nach Europa kommt, ist völlig offen: Die normale HomeView lässt die EU vorerst aus, weil Siri AI hier noch nicht verfügbar ist.

Der Roboterarm bei der HomeView ist keine neue Idee

Schon 2021 schrieb Bloomberg über ein iPad an einem Roboterarm, das einem Nutzer durch den Raum folgen sollte, und 2024 folgten Berichte über ein Tischgerät mit beweglichem Arm, das zu Apples Plänen für Haushaltsroboter gehörte. Damals ging es vor allem um FaceTime: Das Display bleibt auf Dich gerichtet, während Du durchs Bild läufst. Dass der Arm jetzt als Nachfolger einer normalen HomeView wieder auftaucht, zeigt, dass Apple die Idee nicht aufgegeben hat.

Apple HomeView als Wandmodell mit dem Home-Modular-Bildschirm mit Thermostat, Uhr, Türschloss und Beleuchtung
Der Home-Modular-Bildschirm der aktuellen HomeView mit Thermostat, Türschloss und Beleuchtung. Foto: Apple

Warum eine HomeView mit Roboterarm im Haus Sinn ergibt

Die aktuelle HomeView erkennt Gesichter von bis zu sechs Personen, aber das Display selbst steht fest. Du musst Dich also davorstellen oder das Gerät von Hand verschieben. Ein drehendes Display nimmt Dir das ab, wenn Du die Hände voll hast: ein Rezept verfolgen, während Du zwischen Herd und Spüle läufst, ein Videogespräch führen, während Du den Tisch deckst, Siri etwas fragen, vom anderen Ende des Raums aus. Das Gerät macht die Arbeit, die Du bisher selbst erledigst.

Für Routinen bedeutet das auch etwas. Eine Automatisierung ist ein Auslöser mit einer Folge: Der Sensor sieht Bewegung, das Licht geht an. Ein Display, das mitdreht, fügt eine weitere Folge hinzu, nämlich dass die Information zu Dir kommt statt umgekehrt. Ob Apple es so einsetzt, ist Spekulation. Sicher ist, dass alle diese Routinen auf einem Hub im Haus laufen, und den brauchst Du schon heute.

Der Hub, der Deine Routinen schon jetzt ausführt

Ein Home Hub ist der Pförtner Deines Hauses: Er ist immer bereit, Automatisierungen auszuführen, auch wenn Du unterwegs bist und Dein iPhone nicht in der Nähe ist. Ohne Hub funktioniert Apple Home nur, wenn Dein Telefon mitspielt. Dass die HomeView später als Display dazukommt, ändert daran nichts, denn diese Rolle übernimmt ein Gerät, das zu Hause bleibt. Das kann ein HomePod, ein Apple TV oder ein iPad sein, und in der Home-App legst Du fest, welches Gerät der Hub ist. Apple hat am 13. Oktober auch den HomePod mini 2 vorgestellt, der Vergleich mit dem aktuellen Modell zeigt, was sich ändert.

Das Schloss als erste Routine auf dem Display

Auf dem Home-Modular-Bildschirm der HomeView siehst Du auf einen Blick, ob die Haustür abgeschlossen ist. Dieser Status kommt vom Schloss selbst, und die passende Routine baust Du schon jetzt: Verlässt Du das Haus, dreht das Schloss die Tür zu, das Licht geht aus und die Musik stoppt. Mit Nuki läuft das, ohne dass Du noch darüber nachdenkst, etwa mit dem Nuki Smart Lock Pro in Kombination mit Apple Home. Weitere Optionen findest Du bei den smarten Türschlössern.

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Drei Apple-HomeView-Displays mit einem Rezept, der Musik-App und dem Home-Bildschirm mit smartem Zubehör
Rezept, Musik und Home-Bildschirm auf der aktuellen HomeView. Foto: Apple

Was das für Österreich bedeutet

Die Roboter-Variante ist für Apple-Nutzer in Österreich vorerst Zukunftsmusik. Die normale HomeView kommt hier nicht in den Handel, und für das teurere Modell nennt niemand einen Zeitrahmen. Was Du tun kannst, ist die Basis zu legen, die auf jedem künftigen Display wiederkehrt: ein Hub, Matter-Sensoren von Eve, ein Schloss von Nuki und ein paar Bewegungsmelder in Flur und Küche. Diesen Schritt kannst Du schon heute gehen, er bringt Dir sofort Vorteile und wartet nicht auf ein drehendes Display. Sobald Apple mehr bestätigt, aktualisieren wir diesen Artikel.

Möchtest Du Dein Zuhause für das vorbereiten, was Apple noch bringt? Apple-Geräte führen wir in Österreich aktuell nicht im Sortiment, die Basis für Deine Routinen legst Du aber schon jetzt: Die Matter-Sensoren von Eve laufen in Apple Home und bleiben auch auf jedem künftigen Display einsatzbereit.

Thomas
Thomas
Thomas arbeitet bereits seit einigen Jahren bei tink, hat aber kürzlich auch den Schritt zum Blog gewagt, um seine Erfahrungen aus der Praxis zu teilen. Als echter Gadget-Freak erklärt er die modernsten Smart-Home-Lösungen auf leicht verständliche Weise. Sein gesamtes Haus basiert auf einem Apple Home-Ökosystem, und er automatisiert seine Abläufe gerne mit den intelligenten Sensoren von Eve. Derzeit testet er ausgiebig das neueste Multiroom-Audiosystem von Sonos und testet, wie intelligente Türschlösser von Nuki seinen Alltag erleichtern.

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